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Was passiert mit der Seele nach dem Tod?

Ein alter Friedhof mit schief stehenden Grabsteinen

Jetzt mal ausgepackt: Meine Novelle zur Seelenreise-Reihe befasst sich mit dem Thema »Was kommt nach dem Tod?«. Kann man einen solchen Inhalt überhaupt in Unterhaltungsliteratur behandeln? Darf man das? Die Antwort kann ich Dir nicht allgemeinverbindlich geben. Ich weiß schlicht nicht, ob »man« das macht. Stattdessen erzähle ich Dir aus meiner Perspektive, was mich zu dem Projekt inspiriert hat und wie ich es letztlich angegangen bin.

Den Auslöser dafür, mich überhaupt mit dem Aspekt »Tod, Sterben und was kommt danach?« zu beschäftigen, hat die Rückmeldung einer Leserin von »Liebe auf Schamanisch« gegeben. In diesem Roman ist eine der tragenden Säulen die Schamanin Alma, eine 86-jährige Dame, die am Ende des Buchs spürt, dass ihre Zeit auf Erden bald auslaufen wird. Die Leserin kommentierte das damals sinngemäß mit dem Hinweis, sie fände es spannend zu erfahren, was mit Alma weiterhin passiert — auch und gerade nach ihrem Tod.

Scheu vor dem Thema »Tod«

Die Idee gefiel mir. Dennoch schob ich sie zwei Jahre lang vor mir her, obwohl ich deutlich gespürt habe, dass das Thema dran ist. Dann, letzten Sommer, war es soweit: Die ersten Bücher über »Tod und Sterben« kamen unaufgefordert zu mir und wollten gelesen werden. Sobald ich einmal den Einstieg geschafft hatte, war ich gefangen und las mich unentwegt mit steigender Faszination durch folgende Titel durch:

  • Alexander Eben: Blick in die Ewigkeit
  • Anita Moorjani: Heilung im Licht
  • Wayne W. Dyer: Erinnerungen an den Himmel
  • Neale Donald Walsch: Ein unerwartetes Gespräch mit Gott
  • Neale Donald Walsch: Zuhause in Gott
  • Wayne W. Dyer: Werde, der du wirklich bist
  • James F. Twyman: Der Moses Code
  • Neale Donald Walsch: Die Essenz

Die Auswahl ist selbstverständlich subjektiv; dessen bin ich mir bewusst. Ich habe eine Unmenge Veröffentlichungen angelesen, die sich mit Nahtoderlebnissen, dem Sterben und dem Tod selbst auseinandersetzen, aber nur die oben erwähnten Titel für mich ausgewählt, weil ich mit ihnen in Resonanz ging. Sie haben mir für die Arbeit an der Novelle gedient. Und natürlich auch für meine persönliche Weiterentwicklung; das will ich nicht verhehlen.

Weitere Inspirationsquellen

Neben dem Lesen habe ich sehr viel meditiert. In meinen morgendlichen dreißig Minuten verbinde ich mich mit meinem Höheren Selbst, d.h. mit meiner Seele und empfange deren Botschaften. Darüber hinaus suche ich auch den Kontakt zu meinem Schutzengel, meiner Engelgruppe (darüber schreibe ich auch in meinen spirituellen Liebesromanen) und weiteren Geistwesen, die ich an meiner Seite wahrnehme. In dieser Zeit bin ich komplett angebunden und was dann als »Botschaft« durchkommt, fließt wahlweise in mein Tagebuch oder direkt in Notizen für meine Bücher ein.

Meine Texte sind »empfangen«

Es überrascht Dich, dass ich meine Geschichten »empfange«? Ganz ehrlich, spirituelle Literatur kann ich persönlich nur auf diese Art schreiben. Ich werde geführt und zu genau den Inhalten geleitet, die genau jetzt für meine Leser und Leserinnen wichtig sind. Das hat natürlich »Auswirkungen«: In diesem Stadium des Schreibens sind meine Texte alles andere als »qualitativ hochwertig«. Ich haue in die Tastatur, was und wie es kommt. Aus diesem Grund ist es für mich essentiell, meine Manuskripte nach einer mehrwöchigen Ruhephase mehrfach kritisch zu überarbeiten und sie dann professionell lektorieren zu lassen. Nur so erreiche ich die Qualität, die Du an meinen Werken schätzt.

Die Grundannahme der Novelle

Hab ich Dich neugierig gemacht? Du möchtest endlich erfahren, was genau in der Novelle zur Seelenreise-Reihe geschieht? Ich verrate Dir an dieser Stelle erstmal die Grundannahme, auf der ich aufsetze:

 

Wir alle haben eine unsterbliche Seele, die nach unserem körperlichen Tod einen Dimensionswechsel vollzieht. Sie kehrt zurück zur Quelle allen Seins, löst noch offene energetische Verwicklungen und verbindet sich dann mit ihrer Seelenfamilie, bis sie irgendwann erneut den Drang verspürt, zu einem weiteren Lebensspiel zu inkarnieren.

 

Reichlich Spielraum für empfangene Botschaften, gepaart mit Autorenphantasie.

Weitere Beiträge der Reihe:

1. Was ist eine Novelle?

2. Worum geht es in der Seelenreise-Novelle?

3. Auf dem Weg zum Cover der Novelle

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Kommentare: 2
  • #1

    Sarina Grace Scott (Dienstag, 15 Mai 2018 19:16)

    Hallo Kari,
    Danke für den Blog Beitrag. In meiner bereits auf instagram erwähnten Story geht es weniger spirituell zu, und ich kann auch mit Meditation nicht allzu viel anfangen, aber ich finde es schön zu denken, dass man nach dem Tod nicht in einer Kiste in der Erde verrottet oder als Staub auf dem Kaminsims endet.
    In meiner Geschichte geht es um Schutzengel und das das Leben nach dem Tod nicht einfach vorbei ist. Ich bin derzeit in der Überarbeitung und hoffe diese Geschichte bald mit euch teilen zu können. Momentan gibt es nur ab und zu mal kleine Schnipsel auf instagram oder Facebook (Achtung Schleichwerbung �).

  • #2

    Kari (Dienstag, 15 Mai 2018 19:47)

    Hallo Sarina,
    ich lese ja immer mit, wenn Instagram mir einen Schnipsel von dir zeigt. Dein Ansatz ist genauso gut, nur eben anders. Auch mir geht es ja darum, dass wir nicht - bumms - weg sind und fertig. Daran glaube ich nämlich nicht.
    Schutzengel tauchen auch bei mir auf, allerdings im spirituellen Sinn. D.h. als Energie, weniger als körperliche Wesen. Es ist schön, dass jeder seine Welt so erzählen kann, wie er sie empfindet.
    Liebe Grüße und weiterhin frohes Schaffen :-D
    Kari