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[Spiritualität #3] Woher kommen meine Botschaften?

Bildcollage aus menschlichen Schatten vor diversen Uhren | Das Foto stammt von Pixabay
Foto: pixabay.com

Spiritualität ist für mich die Verbindung zu Spirit, der göttlichen Quelle. Diese ist – in meinem Erleben – nicht mit einer spezifischen Religion verbunden, obgleich meine spirituellen Wurzeln im Christentum und Judentum liegen (mehr dazu hier). Spiritualität geht für mich weit darüber hinaus. Das ist ein Mich-Öffnen für Impulse einer höheren Weisheit. Die berechtigte Frage an dieser Stelle lautet: Wo kommen sie her und – vor allem – wie erreichen sie mich? Darauf gehe ich im folgenden Beitrag ein.

Verbindung zur Quelle

Um mich mit der – für mich – göttlichen Quelle zu verbinden, habe ich in den letzten Jahren verschiedene Möglichkeiten ausprobiert und meinen persönlichen Weg entwickelt. Selbstverständlich gibt es unzählige andere, die genauso zum Ziel führen. Ich denke, sinnvoll ist es, offen zu sein, vieles auszuprobieren und die für dich passenden Methoden herauszufiltern.

Meine Favoriten sind:

1. Meditation

Um zu meditieren, gibt es die unterschiedlichsten Ansätze. Ich habe etliche ausprobiert – von geführten Meditationen bis hin zu reinem Atmen und Zur-Ruhe-Kommen-Lassen des Geistes. Momentan praktiziere ich eine Mischung aus kurzen Atemmeditationen, die ich bei Bedarf während des Tages einschiebe, und einer morgendlichen Dankesmeditation, in der ich mich mit dem Körper, meinem Höheren Selbst, Mutter Erde und dem geistigen Team verbinde. Das dauert rund 30 Minuten; dann bin ich bereit für den Tag.

Du bist eher ein auditiver Mensch? Mit einem Klick auf das Bild kommst du zum ergänzenden Podcast, den du dir bei YouTube anhören kannst.

 

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2. Impulse von außen

Darunter verstehe ich Bücher, Podcasts, Filme und Veranstaltungen, über die ich im On- und Offline-Leben stolpere. Bevor ich blindlings konsumiere, spüre ich grundsätzlich in Medien hinein, ob sie mir guttun oder nicht. So habe ich in den letzten Jahren einige interessante Autoren und Inhalte entdeckt:

  • Neale Donald Walsch
  • Lee Carroll
  • Wayne Dyer
  • Varda Hasselmann
  • Barbara Besson
  • Christina von Dreien
  • Anthony William
  • James Twyman
  • Anita Moorjani
  • Louise Hay uvm.

Auch Themen wie Politik, Wirtschaft, Soziales und Gesellschaft bereichern auf diese Weise mein Energiefeld und helfen mir, den Blick für den Alltag zu schärfen.

3. Reinhalten des Kanals

Blick in einen aufgeschlagenen Timer mit eingetragenen Terminen | Das Foto stammt von Pixabay
Foto: pixabay.com

Ein weiterer Aspekt von Spiritualität ist für mich das Reinhalten meines Kanals. Das mag im ersten Moment schräg klingen, für mich ist es das nicht. Eher im Gegenteil. Um eine direkte klare Anbindung zu haben, ist es für mich essentiell, mich als Kanal von allen energetischen Verschmutzungen zu säubern. Ich habe mir dafür im Verlauf der vergangenen Jahre eine Handvoll Methoden erarbeitet:

  • Waldspaziergänge, möglichst barfuß, und Energieaustausch mit Bäumen
  • Baden im Meer oder – als Alternative – im Meersalzbad
  • Meditationen
  • Mondströmen nach Irene Lauretti
  • Selbstliebe

Auf den letzten Punkt werde ich in einem der nächsten Blogbeiträge gesondert eingehen, weil Selbstliebe m. E. eine wesentliche Lebensgrundlage darstellt.

4. Botschaften empfangen

Eine entscheidende Quelle meiner Spiritualität sind Botschaften, die ich über das Schreiben empfange. Das ist einer der Gründe, weshalb ich strikt darauf achte, mit wem oder was ich in Kontakt komme. Alles hat Energie und Schwingung, die auf uns wirkt. So wie nicht jeder ohne Erlaubnis meine Wohnung betreten darf, lasse ich auch nicht jeden und alles in mein Energiefeld.

Botschaften kündigen sich bei mir als Zuruf, Inspiration oder »Bauchgefühl« an. Plötzlich habe ich eine Idee, eine Eingebung oder einen Impuls. Das notiere ich und setze mich, sobald ich Zeit habe, an den Schreibtisch und vertiefe diesen »Gedankenblitz«. Ja, ich schreibe. Mit der Hand, denn nur dann öffnet sich mir der Kanal zu Quelle.

Wenn ich an einem Romanprojekt arbeite, ist das genauso. Auch da kommen die Impulse, wenn ich Szenen schriftlich plane oder verschiedene Entwicklungsmöglichkeiten der Figuren einander gegenüberstelle. Wenn ich an der Story weiterschreibe, webe ich die Impulse in meine Geschichten ein. Als Metaebene zwischen den Zeilen sozusagen.

Die spirituelle Seelenreise-Reihe lebt davon. Auch die anderen Werke sind erfüllt von Themen wie Selbstliebe, Toleranz und Mitgefühl. Darauf gehe ich in einem späteren Blogbeitrag dieser Reihe ein.

Das sind die Themen der nächsten Beiträge zur Blogreihe »Spiritualität in meinem Alltag«:

  1. Einführung ins Thema »Spiritualität«
  2. Die Wurzeln meiner Spiritualität
  3. Heutige Quellen meiner Spiritualität
  4. Heiliger Akt des Schreibens
  5. Bedeutung der Selbstliebe
  6. Ich bin das ich bin
  7. Spirituelle Bedeutung des Waldes
  8. Spirituelle Bedeutung des Reisens
  9. Kryon
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Kommentare: 2
  • #1

    MaxRoland (Sonntag, 31 März 2019 20:03)

    Hallo Kari,
    im Abschnitt "Impulse von Außen" fehlt ein - zumindest für mich - ganz wichtiger Mensch: Eckhart Tolle. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du schon von ihm gehört oder ihn gelesen hast - oder?
    Liebe Grüße
    MaxRoland

  • #2

    Kari (Montag, 01 April 2019 19:13)

    Hallo MaxRoland,
    ja und nein. Natürlich ist mir Eckhart Tolle ein Begriff; allerdings habe ich mich noch nicht angemessen mit seinen Werken und Aussagen beschäftigt. Deswegen führe ich ihn in meiner Liste nicht an. Du hast natürlich recht, dass er eine wichtige Größe für das spirituelle Erwachen und die Spiritualität im Allgemeinen ist.
    Herzliche Grüße
    Kari