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[Spiritualität #9] Meine Verbindung zu Kryon

Eine Bank vor einem Wurmloch in einem mystischen Wald. Sternenlicht flutet die Bank.
Foto: pixabay.com

Schon einmal habe ich darüber gesprochen, dass ich im Schreiben Botschaften empfange (Artikel drei und vier der aktuellen Jahresreihe über Spiritualität). Ausgangspunkt ist dabei stets eine Frage, die ich schriftlich oder im stillen Gedankenaustausch in der Meditation formuliere, und dann auf »Empfang« gehe. Im heutigen Beitrag möchte ich das noch ein wenig weiter präzisieren.

Im Artikel zur »Magie des Schreibens« habe ich erzählt, wie ich vorgehe, um mich mit meinem Höheren Selbst zu verbinden. Dessen »Sprachklang« kenne ich bereits sehr gut. In den letzten Monaten ist es allerdings wiederholt vorgekommen, dass mir eine andere Stimme geantwortet hat, die einen ganz anderen Geschmack — und das meine ich wörtlich — in mir ausgelöst hat. Sie gehört zu einem Wesen, das sich mir als »Kryon vom magnetischen Dienst« offenbart hat.

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Wer ist Kryon?

Nachschlagen musste ich persönlich diesen Namen nicht; er war mir bereits ein Begriff. Aber die Energie, mit der diese Wesenheit bei mir aufgetaucht ist, war mir gänzlich neu: Ihre Durchsagen empfinde ich als klar, kraftvoll, reinigend (mir gegenüber bezeichnet sich Kryon mitunter als »Durchputzer«), zugleich liebevoll und strikt in ihrer Konsequenz. Zudem spricht sie — zumindest mir gegenüber — grundsätzlich in der Wir-Form.

Das mag daran liegen, dass Kryon eine Vielzahl von Wesenheiten umfasst. Gechannelt wurde Kryon im zwanzigsten Jahrhundert erstmals durch Frank Alper (Link) und Lee Carroll (Link); seit der Jahrtausendwende auch von Barbara Bessen (Link) und Sabine Sangitar Wenig. In deren Botschaften begründet Kryon seine Anwesenheit meist durch Veränderungen am Erdmagnetfeld in der Zeit des Umbruchs zwischen 1987 und 2012.

Muss ich jetzt auch noch Channeln?!

Im Kontakt zu Kryon verwende ich ganz bewusst den Begriff »Channeln«, auch wenn ich dies zu Beginn der Beitragsreihe noch weit von mir gewiesen habe. Damals hatte ich vor diesem Schritt, vor der Verantwortung und der Gefahr, mich einem anderen Wesen zu öffnen, zu viel Respekt — und, ja, nicht zuletzt auch Angst. Dennoch ist es in der Zwischenzeit geschehen. Die Durchsagen waren so machtvoll, so stark, dass ich mich ihnen irgendwann im Verlauf des Frühsommers 2019 nicht mehr verschließen konnte. Allerdings bin ich zur Zeit (noch) nicht bereit, diese Mitteilungen öffentlich zu machen. Auch hier ist es wieder mein Verantwortungsgefühl und mein Respekt vor diesem Tun, die mich daran hindern. Noch. Denn so wie ich die Situation einschätze, wird sich auch das irgendwann in der Zukunft ändern.

Andererseits muss sich das vielleicht gar nicht wirklich wandeln, denn schon in den Romanen der Seelenreise-Reihe hatte ich stets Fragen in den Raum gestellt und darauf im Schreiben Antworten erhalten, die ich in die Geschichten miteinfließen ließ.

Kritische Stimmen zum Thema

Blick ins Universum mit Sternen und Planeten
Foto: pixabay.com

Die Frage ist nun, gibt es Kryon — oder gibt es ihn (eigentlich ja »sie«, aber ich wähle das gebräuchlichere »er«) nicht? Wenn man sich in den Weiten des Internets auf die Reise begibt und seinen Namen sucht, gibt es vielerlei Stimmen, darunter durchaus auch kritische.

Manche betrachten ihn als reine Erfindung (Link). Oder schlimmer noch als eine »Sekte« (Link), wobei Letzteres eher einer Begriffsungenauigkeit geschuldet sein dürfte. Auch von Bewusstseinsmanipulation habe ich gelesen; das will ich hier nicht weiter vertiefen, nur der Vollständigkeit halber erwähnen. Ich überlasse es dir als Leser bzw. Leserin meines Blogs selbst, wo du stehst und welche Meinung du dir zum Thema »Kryon« bildest oder bereits gebildet hast.

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