[Werkstatt #10] Netzwerken für Autoren 2.0

Eine Weltkugel aus Porträtfotos vor dem Hintergrund des Universums.
Weltweites Netzwerken – ist das auch für Autor*innen möglich? | Foto: pixabay.com

»Netzwerken« ist ein Schlagwort, dass mir gefühlt überall in den sozialen Medien über den Weg läuft. Oft ist es noch ergänzt mit dem Hinweis »Ohne Netzwerken läuft nichts«: Verbinde dich mit jedem; du weißt nie, ob du die Person (und ihre Kontakte) nicht irgendwann brauchen kannst. Das klingt im ersten Moment gut. Logisch betrachtet macht das ja auch Sinn, oder? Wenn ich »etwas« zu bieten habe, brauche ich möglichst viele Interessent*innen, die mein »Etwas« brauchen können und idealerweise großartig finden. Dann kann ich es ihnen verkaufen – und schon fließen die Euros.

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[Werkstatt #9] Nicht ohne mein Rezensenten-Team

Junge Frau liegt auf der Couch und liest. Das Foto stammt von "racorn" von der Plattform www.123rf.com
Wer schreibt, der bleibt – und braucht kritische Leser*innen | Foto: © racorn/www.123rf.com

Mein Buch ist geschrieben, überarbeitet und gesetzt. Mitunter haben es auch Testleser*innen zu Gesicht bekommen. Jetzt braucht es einen möglichst optimalen Start. Das bedeutet im Klartext: Mein Roman benötigt Aufmerksamkeit, um Käufer zu finden. Andernfalls würde er in der Masse der täglichen Neuerscheinungen untergehen. Was also tun? Klar könnte ich alle Freunde und die gesamte Familie auffordern zu kaufen, aber das ist noch keine erfolgversprechende Strategie. Anzeigen schalten? Flyer in der Stadt verteilen? In sämtlichen Online-Buch-Communitys und -Gruppen, die ich kenne, Werbung platzieren? Das Buch anfangs gratis anbieten? Nein, nicht mein Weg.

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[Interview] Wovon träumt Protagonistin Mia?

Im Rahmen der Leser-Challenge zum Erscheinen von »Plus Size für die Liebe«, dem dritten Teil der Seelenreise-Reihe, habe ich mich mit Hauptfigur Mia über deren Träume unterhalten.

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Zehn Jahre auf hundertzwanzig Seiten

Das Jahr 2003 markiert in meinem Leben eine wichtige Zäsur: Ich habe mich selbst entdeckt. Das klingt vielleicht ein wenig pathetisch, doch das war definitiv ein ganz besonderer Moment, als ich Anfang 2003 mein erstes Romanprojekt startete und Ende des Jahres mit kurzen Textformen zu experimentieren begann. Sie hatten genau die richtige Länge, um mich mit verschiedenen Inhalten auseinanderzusetzen – und im nächsten Schritt die Formalien einer typischen Kurzgeschichte, Erzählung oder eines Märchens auszubauen.

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Jedes Buch hat eine Geschiche

Und – glaubst Du auch, dass ich zwei Bücher gleichzeitig schreibe? Meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken – Instagram, Facebook, Twitter und Google+ – könnten genau diesen Eindruck erwecken. Denn an Ostermontag erscheint der Kurzgeschichten-Sammelband »Träume, die im Regen splittern« und im Mai — wenn alles nach Plan läuft — der dritte Band der Seelenreise-Reihe. Ich bin vielseitig und als hauptberufliche Autorin mit mehr Zeit fürs Schreiben gesegnet als manch ein Kollege, der sich seine Schreibzeit mit einem Brotberuf teilen muss. Doch zaubern kann auch ich nicht.

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