[Werkstatt #9] Nicht ohne mein Rezensenten-Team

Junge Frau liegt auf der Couch und liest. Das Foto stammt von "racorn" von der Plattform www.123rf.com
Wer schreibt, der bleibt – und braucht kritische Leser*innen | Foto: © racorn/www.123rf.com

Mein Buch ist geschrieben, überarbeitet und gesetzt. Mitunter haben es auch Testleser*innen zu Gesicht bekommen. Jetzt braucht es einen möglichst optimalen Start. Das bedeutet im Klartext: Mein Roman benötigt Aufmerksamkeit, um Käufer zu finden. Andernfalls würde er in der Masse der täglichen Neuerscheinungen untergehen. Was also tun? Klar könnte ich alle Freunde und die gesamte Familie auffordern zu kaufen, aber das ist noch keine erfolgversprechende Strategie. Anzeigen schalten? Flyer in der Stadt verteilen? In sämtlichen Online-Buch-Communitys und -Gruppen, die ich kenne, Werbung platzieren? Das Buch anfangs gratis anbieten? Nein, nicht mein Weg.

mehr lesen 0 Kommentare

[Interview] Wovon träumt Protagonistin Mia?

Im Rahmen der Leser-Challenge zum Erscheinen von »Plus Size für die Liebe«, dem dritten Teil der Seelenreise-Reihe, habe ich mich mit Hauptfigur Mia über deren Träume unterhalten.

mehr lesen 2 Kommentare

Zehn Jahre auf hundertzwanzig Seiten

Das Jahr 2003 markiert in meinem Leben eine wichtige Zäsur: Ich habe mich selbst entdeckt. Das klingt vielleicht ein wenig pathetisch, doch das war definitiv ein ganz besonderer Moment, als ich Anfang 2003 mein erstes Romanprojekt startete und Ende des Jahres mit kurzen Textformen zu experimentieren begann. Sie hatten genau die richtige Länge, um mich mit verschiedenen Inhalten auseinanderzusetzen – und im nächsten Schritt die Formalien einer typischen Kurzgeschichte, Erzählung oder eines Märchens auszubauen.

mehr lesen 2 Kommentare

Jedes Buch hat eine Geschiche

Und – glaubst Du auch, dass ich zwei Bücher gleichzeitig schreibe? Meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken – Instagram, Facebook, Twitter und Google+ – könnten genau diesen Eindruck erwecken. Denn an Ostermontag erscheint der Kurzgeschichten-Sammelband »Träume, die im Regen splittern« und im Mai — wenn alles nach Plan läuft — der dritte Band der Seelenreise-Reihe. Ich bin vielseitig und als hauptberufliche Autorin mit mehr Zeit fürs Schreiben gesegnet als manch ein Kollege, der sich seine Schreibzeit mit einem Brotberuf teilen muss. Doch zaubern kann auch ich nicht.

mehr lesen 0 Kommentare

Kurze Textformen im Überblick

Fünfzig Jahre alte Spieluhr des westdeutschen Sandmännchens | Foto: Kari Lessír
Das Sandmännchen – fünfzig Jahre alte Spieluhr aus Privatbesitz | Foto: Kari Lessír

In wenigen Tagen ist es soweit, genauer gesagt an Ostermontag. Dann erscheint meine Kurzgeschichten-Sammlung »Träume, die im Regen splittern«. Bislang habe ich spirituelle Liebesromane veröffentlicht, d.h. großangelegte Werke, die im Falle der Seelenreise-Reihe sogar mehrere Bände umfassen. Deswegen ist meine Neuveröffentlichung etwas ganz anderes. Eine Sammlung kurzer Texte, die vorwiegend zur literarischen Gattung der Kurzgeschichte gehören. Es gibt aber auch Märchen und Erzählungen. Und so halte ich es für sinnvoll, im Vorfeld zu erklären, was es mit den Textgenres auf sich hat. Denn ich habe sie ganz bewusst gewählt. Ich wollte mich in der Kürze ausprobieren.

mehr lesen 0 Kommentare