[Werkstatt #8] Wie liest es sich angenehm?

Aufgeschlagenes Taschenbuch
Blick in das Taschenbuch von »Plus Size für die Liebe: Seelenreise #3«

Sobald das Manuskript eines Romans fertig überarbeitet ist und auch die Rückmeldungen von Lektorat, Korrektorat und Testleser*innen eingepflegt sind, geht es für mich im nächsten Schritt darum, wie ich den Text optisch aufbereite, damit er sich angenehm liest. An dieser Stelle gehe ich von mir selbst aus: Ein Buch, bei dem ich mich durch die Seiten quäle, weil zum Beispiel die Zeilen sehr dicht untereinander hängen oder so lang sind, dass ich beim Lesen den Finger mitlaufen lassen müsste, um nicht den Textfluss zu verlieren, lege ich ziemlich schnell zur Seite. Da mag mich der Inhalt noch so sehr interessieren.

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[Werkstatt #7] Fertig? Dann raus mit dem Buch!

Frau im Gegenlicht am Notebook. Das Foto stammt von dedivan1923 bei www.123rf.com
Schnell getippt und veröffentlicht. Ist doch ganz einfach, oder? | Foto: © dedivan1923/www.123rf.com

Eigentlich möchte ich es gar nicht glauben, doch mitunter habe ich das Gefühl, dass in den Köpfen mancher Menschen ein verzerrtes Bild des Autorenlebens klebt: Zwei, drei Monate an einer Geschichte geschrieben, heute das Wort »Ende« darunter gesetzt, morgen noch mal durchgelesen und übermorgen bei KDP – wahlweise neobooks, bookrix oder einem anderen Dienstleister – hochgeladen. Yeah! So geht Schreiben und Buchveröffentlichen heute.

NICHT.

Behaupte ich zumindest.

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[Werkstatt #6] Raus aus der Schreibstube

Frau interviewt einen Mann. Das Foto stammt von macor bei 123rf.com
Interviews sind für mich feste Bestandteile des Recherchierens | Foto: © macor/de.123rf.com

»Recherchieren« bedeutet für mich, mich mit einem mir unbekannten Thema vertraut zu machen, um darüber in einem Buch zu schreiben. Bei einem historischen Roman ist es auf Anhieb nachvollziehbar, dass ein Autor so vorgehen sollte, doch bei einem zeitgenössischen Liebesroman? Wie es andere Autor*innen halten, kann ich nicht einschätzen. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich bislang für jedes Buch gründlich recherchiert habe. Nur mit ausreichend Hintergrundwissen kann ich meine Figuren plausibel und überzeugend in den verschiedensten Situationen agieren lassen.

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[Werkstatt #5] Vom Drama zur Dramaturgie

Blick von der Theaterbühne auf leere Stuhlreihen. Urheber des Bildes ist fergregory von www.123rf.com
Vorhang auf für eine spannende Romanhandlung | Foto: © fergregory/www.123rf.com

In den vier vorangegangenen Teilen meiner Beitragsreihe »Blick in die Werkstatt« haben wir uns erste Gedanken über das Romanschreiben gemacht. Aus einer anfänglichen Idee ist eine Handlungsskizze geworden, und auch die Figuren haben Gestalt angenommen. An dieser Stelle des Schreibprozesses kommt nun bei mir die »Dramaturgie« ins Spiel: die Kunst, einer Geschichte, egal ob als Theaterstück, Film oder in geschriebener Form, eine spannende Gestalt zu geben und den Zuschauer bzw. Zuhörer dadurch mitzureißen.

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[Werkstatt #4] Es werde eine Handlung

Ein leeres Notizbuch, ein Druckbleistift, Brille und eine Tasse Tee. Das Foto stammt von www.pixabay.com
Vor dem Schreiben steht das Entwickeln der Handlung | Foto: pixabay.com

Die Idee ist gereift und die Figuren stehen. Jetzt kommen wir zum wirklich interessanten Teil des Schreibens, nämlich dem Ausarbeiten der Handlung. Früher, als ich selbst noch keinen Roman verfasst hatte, dachte ich an diesem Punkt, dass man sich mit seiner Idee ans Notizbuch (wahlweise den Collegeblock oder Computer) setzt und sofort mit dem Schreiben beginnt. Zwei oder drei Monate später ist dann das Manuskript fertig und muss nur noch an einen Verlag geschickt werden. Die Kunst bestand für mich in meiner Vorstellung lediglich darin, genauso schnell zu tippen, wie die Ideen kommen.

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Kurze Textformen im Überblick

Fünfzig Jahre alte Spieluhr des westdeutschen Sandmännchens | Foto: Kari Lessír
Das Sandmännchen – fünfzig Jahre alte Spieluhr aus Privatbesitz | Foto: Kari Lessír

In wenigen Tagen ist es soweit, genauer gesagt an Ostermontag. Dann erscheint meine Kurzgeschichten-Sammlung »Träume, die im Regen splittern«. Bislang habe ich spirituelle Liebesromane veröffentlicht, d.h. großangelegte Werke, die im Falle der Seelenreise-Reihe sogar mehrere Bände umfassen. Deswegen ist meine Neuveröffentlichung etwas ganz anderes. Eine Sammlung kurzer Texte, die vorwiegend zur literarischen Gattung der Kurzgeschichte gehören. Es gibt aber auch Märchen und Erzählungen. Und so halte ich es für sinnvoll, im Vorfeld zu erklären, was es mit den Textgenres auf sich hat. Denn ich habe sie ganz bewusst gewählt. Ich wollte mich in der Kürze ausprobieren.

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[Werkstatt #3] Die Sache mit den Figuren

Marionetten auf einer Bühne
Figuren lassen eine Romanidee lebendig werden | Foto: ©mch67/123rf.com

Kannst Du Dir einen Roman ohne Figuren vorstellen? Ich nicht. Vielleicht mag es in der Lyrik möglich sein, Stimmungen und Emotionen als zentrales Element einzusetzen, um das sich die Handlung dreht. Doch in der Belletristik erscheint mir das kaum zu funktionieren. Hier stehen Figuren im Mittelpunkt des Geschehens. Für mich kommen sie gleich an zweiter Stelle, direkt nach der »Idee«, über die ich in meinem letzten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« geschrieben habe.

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[Werkstatt #2] Wie gehe ich mit meinen Ideen um?

Hell strahlende Glühbirne auf einem Hintergrund aus Holz. Das Bild stammt von pixabay.com.
Foto: pixabay.com

Wenn ich mit anderen Menschen über meinen Beruf, das Schreiben von Romanen, spreche, kommt früher oder später das Thema »Ideen« auf: Woher denn die Ideen zu den Büchern kommen? Und ob ich denn genug Ideen habe – oder ob sie mir vielleicht irgendwann einmal ausgehen könnten?

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Literarisches Figurenstellen – Humbug oder wichtiges Autorentool?

Drei Personen agieren am Strand miteinander | Foto: pixabay.com
Personen agieren miteinander | Foto: pixabay.com

Figuren gehören für mich zu den spannendsten und attraktivsten Elementen eines Romans. Wenn eine Figur gut entwickelt ist, mich berührt, vielleicht sogar eine Botschaft für mich hat, verzeihe ich einem Buch manch andere handwerkliche Fehler, etwa mangelnde Rechtschreibung oder Zeichensetzung. Auch in meinen Werken lege ich sehr großen Wert auf ein konsequentes Ausgestalten der Figuren. Meine bisherige Methodenkiste, auf die ich im nächsten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« genauer eingehen werde, habe ich nun am vergangenen Wochenende um ein weiteres Tool ergänzt: das literarische Figurenstellen.

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[Werkstatt #1] Braucht ein Autor eine Ausbildung?

Buddha-Figur neben einem Bücherstapel
Was braucht es, um als Autor gut vorbereitet durchzustarten? | Foto: Kari Lessír

Plakative Frage, oder? Was meinst Du? Ich behaupte hier an dieser Stelle: »Ja, wenn ein Autor seine Leser berühren und fesseln will, braucht er eine Ausbildung.« Wobei diese These natürlich auch für Autorinnen gilt. 😉 Nun, wie siehst Du das? Genauso? Oder ein wenig anders? Dann lass uns darüber reden – in meinem ersten Beitrag zur Blogreihe »Blick in die Werkstatt«. Ich bin gespannt auf deine Meinung und auf Dein Feedback. Auf geht’s. Steigen wir gleich ins Thema ein.

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Wie arbeitet eigentlich eine Autorin?

Blüten werden in einer gebenden Geste gereicht. Das Bild stammt von pixabay.com.
Foto: pixabay.com

Neulich in einem Gespräch fragte mich mein Gegenüber – für mich vollkommen überraschend –, wie ich eigentlich arbeite. Als Autorin. »Interessiert das denn irgendjemanden?«, erkundigte ich mich im Gegenzug und erntete eifriges Nicken. Ich kramte darauf in meinem Hinterstübchen, wo die Geistesblitze und Inspirationen bereits eifrig ihr Eigenleben zu führen begannen.

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Ein Pfund Inspiration bitte!

Alle Utensilien, um sich inspirieren zu lassen: Notizbuch, Postits und Stifte

Wer kreativ tätig ist, braucht Inspiration. Ideen, die einem »zufliegen«. Oder den berühmten »Musenkuss«. Irgendetwas, das die kreative Schaltzentrale im Hirn in Schwung bringt. Seit das Wiesbadener Netzwerk Ariadne, zu dessen Orga-Team ich gehöre, zu diesem Thema eine Blogparade ausgerufen hat, gehe ich mit diesem Thema schwanger. 😂 Im übertragenen Sinn natürlich.

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Wie bringst Du Deine Kreativität (wieder) zum Fließen?

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com
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Hilfe! Wo bleibt der Überblick?

Zahlreiche Wecker, bestreut und umgeben mit Blättern. | Foto: pixabay.com
Ob mehr Uhren bei der Zeitplanung helfen? | Foto: pixabay.com

Die Frage nach dem optimalen Zeitmanagement stelle ich mir schon seit Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten. Dass man irgendwann im Leben seine Termine nicht mehr im Kopf behalten kann, kennen wir alle. Für Schüler gibt’s Hausaufgabenhefte, für Studenten entsprechende Studentenplaner. Und im Beruf später noch mal ähnlich viele Möglichkeiten: online, auf Papier, parallel, wochenweise, tageweise oder vielleicht auch nur in einer monatlichen Übersicht. Am Wandkalender, im Taschen- oder Tischkalender oder mehrere zusammen.

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Billig oder preiswert − wo ist da der Unterschied?

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Business live − oder analoges Netzwerken

Was macht eine Autorin, damit ihre Bücher wahrgenommen werden? Sie schreibt noch mehr Bücher. Ja, auch. Sie ist auf verschiedenen Social Media Kanälen aktiv. Auch. Und sie netzwerkt. Was für ein Wort … Aber genau dieses »Netzwerken« mit echten Menschen an echten Schauplätzen meine ich. Analoges Netzwerken gewissermaßen.

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Bleib auf dem Laufenden

Alte Schiefertafel, nicht richtig sauber gewischt, mit Aufschrift
Foto: pixabay.com

Für mein Rezensenten-Team* habe ich es bereits getan; für alle anderen Leser und Leserinnen werde ich es ab dem kommenden Jahr tun: regelmäßig einen Newsletter verschicken. TA-DAA! Jetzt ist es raus. Ich will meinen Lesern und Leserinnen noch ein Stück näher kommen und sie in einem festen Turnus über neue Entwicklungen informieren. Über meine Arbeit, meine Fortschritte, Ergänzendes, einfach alles, was mich als Autorin ausmacht. Dafür braucht es hin und wieder mehr Platz als eine kurze Meldung in den verschiedenen Social-Media-Kanälen, in denen ich präsent bin.

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[Blogparade] Wie liest Du E-Books?

Foto: © shandrus/Shutterstock.com
Foto: © shandrus/Shutterstock.com

Noch bis Mitte Dezember läuft die Blogparade von Ann-Bettina Schmitz über das Lesen von E-Books, die sie auf ihrem Blog ABS-Lese-Ecke ausgerufen hat. Mich hat das Thema spontan angesprochen, weil ich E-Books liebe. Und so habe ich ebenso spontan beschlossen teilzunehmen.

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[Überarbeiten #3] Gib deinen Text in fremde Hände

Zerknülltes Papier auf einem Block mit Kuli
Foto: pixabay.com

Du hast seit Monaten, wenn nicht seit Jahren an einem Buchmanuskript gefeilt. Du hast es ruhen lassen und anschließend noch einmal überarbeitet, wie ich es dir in den beiden vorangegangenen Blogbeiträgen der Überarbeiten-Reihe empfohlen habe (»Ran an den Text, aber richtig« und »Feinschliff für Autoren«). Jetzt wird es Zeit, nach außen zu gehen.

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Vorbereitungen zur Buchpremiere

Es sind nur noch knapp drei Wochen, bis auf Burg Kronberg bei Frankfurt die große Buchpremiere und szenische Lesung von »Liebe auf Schamanisch« mit dem Fitnesscoach Sascha Demmrich stattfindet. Am Freitag, dem 16. Oktober 2015 um 19.30 Uhr ist es soweit. Ihr könnt Euch vorstellen, dass die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren laufen.

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[Social Media] Twitter und kein Ende

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

Im Oktober vergangenen Jahres ließ ich mich zu einem unbekannten Abenteuer verführen. Moment, ich überlege gerade: Ist es nicht gerade das Wesen eines Abenteuers, dass man neues Terrain betritt? Nun, wie dem auch sei. Nach einem Kurzvortrag über Twitter bei einem Netzwerktreffen wollte ich dieses ›Abenteuer‹ einfach mal ausprobieren — und bin seitdem dabei geblieben.

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[Leserunde] Fazit zur Leserunde auf Lovelybooks

Gesprächsrunde | Foto: pixabay.com
Gesprächsrunde | Foto: pixabay.com

Vor drei Wochen, direkt nach Pfingsten, startete meine Leserunde zu »Wunschträume«, dem ersten Band der Seelenreise-Reihe. Zehn Taschenbücher hatte ich ausgelost, doch nicht alle Gewinner_innen hatten sich gemeldet, sodass wir schließlich eine etwas kleinere Runde waren. Das tat der Leserunde allerdings keinen Abbruch: Alle Teilnehmer_innen haben sich intensiv mit der Geschichte befasst und diskutierten mit mir sowie untereinander unzählige Aspekte und Details des Buches. Und obwohl inzwischen alle eine Rezension verfasst haben, die Leserunde also eigentlich abgeschlossen ist, plaudern wir noch immer miteinander. Zum Teil über das Buch, zum Teil off topic. Ich finde das ganz wunderbar.

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[Scrivener-Tutorial] Zeitmanagement mit Aeon Timeline

Holzwäscheklammern an einer Leine
Foto: pixabay.com

Wer mit der Autorensoftware Scrivener umfangreiche Romanprojekte erstellt, kommt irgendwann an den Punkt, an dem er sich in Zeitabläufen paralleler Handlungsstränge verstrickt. Natürlich kann man sich mit handschriftlichen Zetteln an der klassischen Pinnwand oder gespannten Seilen, an denen Handlungsabläufe mit Wäscheklammern festgehalten sind, behelfen. Oder mit ergänzenden Word- oder Excel-Dokumenten — selbstverständlich auch in entsprechenden LibriOffice- oder Apple-Programmalternativen. Aber wirklich befriedigend ist das alles nicht. Es hält den Kopf des Autors über Wasser, verhilft ihm aber nicht zu einem eleganten Schwimmstil.

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[Überarbeiten #2] Feinschliff für Autoren

Alte Schreibmaschine
Foto: pixabay.com

Ich freue mich, dass Du auf meinem Blog zur Roman-Überarbeiten-Reihe gefunden hast. In Teil 1 ging es um die ersten Schritte, nachdem Du ein Manuskript fertiggestellt hast. Dort habe ich den Figurencheck, den Szenen-TÜV und das Exposé vorgestellt. Falls Du den Teil noch nicht gelesen hast, kannst Du das jederzeit (über diesen Link) nachholen. Im zweiten Teil der Reihe stelle ich Dir nun den Feinschliff vor, nämlich die Arbeit an Sprache und Inhalt Deines Textes. In erster Linie zeige ich Dir dabei meine Vorgehensweise, die ich in den letzten zwölf Jahren meiner Autorentätigkeit entwickelt habe.

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[Überarbeiten #1] Ran an den Text, aber richtig!

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

Wer als Autor ein Buch schreibt, kennt das: Während des Schreibens ist man manchmal wie in einem Rauschzustand, lebt in seiner Geschichte und schreibt sie mitunter wie im Wahn nieder. Auf alle Fälle ist man als Autor sehr eng mit seiner Geschichte verbunden, kennt sie in- und auswendig und meint, das weltbeste Buch geschrieben zu haben.

Für den Schreibprozess ist dieses Gefühl genau richtig. Also bitte nicht abgewöhnen! Ich selbst finde es schön, in meiner Geschichte zu schwelgen und mit den Figuren zu leiden oder mich mit ihnen zu freuen. Je nachdem in welche Richtung es für sie — und damit auch mich — geht. ^^

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[#lbm15] Mein Tag in Leipzig

Auf der Frankfurter Buchmesse bin ich seit über zwanzig Jahren ziemlich regelmäßig. Als Mitarbeiterin in Redaktion und Lektorat eines Fachverlages gehörte das zum Pflichtprogramm. Als ich mich dann als freie Autorin selbständig gemacht habe, wurden die Buchmessenbesuche fast noch wichtiger. Schließlich will ich mich umschauen, neue Bücher anfassen und darin stöbern sowie natürlich Kontakte knüpfen. Dieses Jahr war für mich nun Premiere in Leipzig. Vorrangiges Ziel war der Stand von Qindie, dem Autorenkorrektiv, für dessen Zustandekommen ich mich per Crowdfunding eingesetzt und für den ich mich als Standpersonal eingetragen hatte.

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Der Selfpublisher, ein (gem)einsames Wesen?

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

Die Frage nach der Zusammenarbeit von Autoren scheint ein faszinierendes Thema zu sein. Vera Nentwich hat dieses Thema in einer Blogparade aufgespürt und in einem Blogbeitrag vertieft, ebenso Georg Sandhoff in einer eigenen Blogparade zum Thema „Können Selfpublisher Kooperation?“. Ich gehe dem Gedanken hier jetzt noch mal mit einem leicht variierten Ansatz nach.

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Bücher mit Nachhall #1: Anne Franks Tagebuch

Das Tagebuch der Anne Frank in der aktuellen Ausgabe der S. Fischer Verlage
Das Tagebuch der Anne Frank in der aktuellen Ausgabe der S. Fischer Verlage

Es gibt Bücher, die liest man, hat ein paar schöne Stunden, stellt sie anschließend ins Regal und gut ist. Daneben gibt es welche, die noch lange nach der Lektüre nachklingen. So ein Buch ist für mich Anne Franks Tagebuch. Ich weiß noch wie heute, dass ich es mit elf oder zwölf Jahren gelesen habe. Damals hatte ich selbst gerade begonnen, Tagebuch zu schreiben, und wollte wissen, wie andere das machen. Ob ich mir damals etwas dabei gedacht habe, als ich mir genau dieses Buch aus der Bücherei ausgeliehen habe? Keine Ahnung. Vielleicht bin ich einfach nur darüber gestolpert, oder meine Eltern haben es mir dort in die Hand gedrückt. Oder das Schicksal, wer weiß das schon.

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[Blogparade] Autorenmarketing im Web - hilfreich oder unnütz?

Meine geschätzte Autorenkollegin Vera Nentwich hat eine Blogparade zum Thema „Autorenmarketing im Web – hilfreich oder unnütz?“ ins Leben gerufen. Nachdem ich über Google+ darauf aufmerksam wurde und die ersten Beiträge gelesen habe, reifte in mir der Gedanke, auch meinen Senf dazuzugeben. Als heutige Selfpublisherin und frühere Verlagsmitarbeiterin. Das schärft den Blick und spitzt die Feder. ^^

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7 Tipps für den souveränen Umgang mit negativen Rezensionen

Mann arbeitet am Laptop.
Foto: pixabay.com

Diese Situation kennt jeder Autor: Endlich ist dein Buch online erhältlich. Regelmäßig schielst du auf die Verkäufe und wartest auf die ersten Rezensionen. Endlich tauchen sie auf, allerdings nicht so, wie erhofft: drei Sterne, zwei Sterne und schließlich sogar nur ein Stern! Das muss ein Troll sein! Jemand will dir schaden. Die vermeintlich schuldigen Autorenkollegen sind schnell ausgemacht und in Facebook an den Pranger gestellt.

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