Autorenferien oder so etwas in der Art

Zwei Bilder meines Sommers: Sonnenuntergang in Nordfriesland und ein Blick auf die Münchener Synagoge
Eindrücke meines Sommers 2017: Sonnenuntergang in Nordfriesland (links) und die neue Münchener Synagoge (rechts)

Die Sommerzeit ist bei mir immer ein Spagat zwischen Arbeit und Schulferien. Dabei nehme ich mir jedes Jahr vor, nächstes Mal mache ich es besser. Plane besser, organisiere mich effektiver, arbeite schneller. Doch das Leben überrennt mich stets aufs Neue: Stress bis zur letzten Sekunde, schnell die Koffer gepackt — und dann möglichst Erholung auf Knopfdruck. Was natürlich nicht funktioniert. Deswegen ja auch der regelmäßige Vorsatz im Herbst, es im Folgejahr besser zu machen. Aber es will mir nicht gelingen. Zumindest nicht, seitdem ich mich als freie Autorin und Schriftstellerin selbstständig gemacht habe.

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Zehn Jahre auf hundertzwanzig Seiten

Das Jahr 2003 markiert in meinem Leben eine wichtige Zäsur: Ich habe mich selbst entdeckt. Das klingt vielleicht ein wenig pathetisch, doch das war definitiv ein ganz besonderer Moment, als ich Anfang 2003 mein erstes Romanprojekt startete und Ende des Jahres mit kurzen Textformen zu experimentieren begann. Sie hatten genau die richtige Länge, um mich mit verschiedenen Inhalten auseinanderzusetzen – und im nächsten Schritt die Formalien einer typischen Kurzgeschichte, Erzählung oder eines Märchens auszubauen.

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Jedes Buch hat eine Geschiche

Und – glaubst Du auch, dass ich zwei Bücher gleichzeitig schreibe? Meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken – Instagram, Facebook, Twitter und Google+ – könnten genau diesen Eindruck erwecken. Denn an Ostermontag erscheint der Kurzgeschichten-Sammelband »Träume, die im Regen splittern« und im Mai — wenn alles nach Plan läuft — der dritte Band der Seelenreise-Reihe. Ich bin vielseitig und als hauptberufliche Autorin mit mehr Zeit fürs Schreiben gesegnet als manch ein Kollege, der sich seine Schreibzeit mit einem Brotberuf teilen muss. Doch zaubern kann auch ich nicht.

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Was treibt mich eigentlich zu Buchmessen?

Blick in die Messehalle der LBM16 | Foto: Divina Michaelis
Blick in die Messehalle der LBM16 | Foto: Divina Michaelis

Autorin Vera Nentwich fragt in einem ihrer letzten Blogartikel, den ich Dir hier verlinke, wie wir Kollegen den Besuch auf Buchmessen einschätzen: als Gewinn oder vielleicht doch eher als Geldverschwendung? Damit trifft sie einen in meinen Augen wichtigen Punkt, denn – so meine Erfahrung – ein Messebesuch ist zeitaufwändig und kostenintensiv und will schon allein aus diesem Grund genau überlegt sein. Wo also stehe ich zu diesem Thema?

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Literarisches Figurenstellen – Humbug oder wichtiges Autorentool?

Drei Personen agieren am Strand miteinander | Foto: pixabay.com
Personen agieren miteinander | Foto: pixabay.com

Figuren gehören für mich zu den spannendsten und attraktivsten Elementen eines Romans. Wenn eine Figur gut entwickelt ist, mich berührt, vielleicht sogar eine Botschaft für mich hat, verzeihe ich einem Buch manch andere handwerkliche Fehler, etwa mangelnde Rechtschreibung oder Zeichensetzung. Auch in meinen Werken lege ich sehr großen Wert auf ein konsequentes Ausgestalten der Figuren. Meine bisherige Methodenkiste, auf die ich im nächsten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« genauer eingehen werde, habe ich nun am vergangenen Wochenende um ein weiteres Tool ergänzt: das literarische Figurenstellen.

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Warum es sich lohnt, dankbar zu sein

Pflaumen und Pflaumengelee in einem Stilleben arrangiert
Foto: © Romi/pixabay.com

In den letzten Wochen ist es mir wieder extrem aufgefallen: So viele Menschen in meinem Umfeld sind mit ihrem Leben unzufrieden und hadern mit ihrem Schicksal. Kein Geld, kein Partner, zu viel Arbeit, Schmerzen und was es noch für Gründe gibt, schlecht drauf zu sein. Soll ich Dir was gestehen? Bis vor ein paar Jahren habe ich auch dazugehört. Ich lebte nach dem Motto »Nächstes Jahr wird alles besser«. Und? Wurde es besser? Nein, nicht die Bohne. Im Gegenteil. Die Spirale drehte sich immer weiter abwärts.

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[Gastartikel] Was tun, wenn ich andere (zu) intensiv spüre?

Abwehrende Geste zum Schriftzug »Ich kann nicht mehr!« | Foto: © avemario/Shutterstock.com
Foto: © avemario/shutterstock.com
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[Event] Versammlung der Drachenladys

Einladung zur Versammlung der Drachenladys vom 23.-26.05.2016
Gestaltung: Juliane Schneeweiss | Artwork: © Neboveria/www.deviantart.com
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Geben und Nehmen sind zwei Seiten einer Medaille

Blüten werden in einer gebenden Geste gereicht. Das Bild stammt von pixabay.com.
Foto: pixabay.com

Wir kennen das aus der Physik: Erst wenn der Kreislauf geschlossen ist, kann Strom fließen. Auch bei anderen Dingen verhält es sich genau so: zum Beispiel beim Ein- und Ausatmen, beim beruflichen Erfolg und beim Leben selbst. Ohne einen Kreislauf aus An-Nehmen und Ab-Geben funktioniert es nicht. Energie will fließen, aber eben in beide Richtungen — hin und zurück.

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Hilfe! Wo bleibt der Überblick?

Zahlreiche Wecker, bestreut und umgeben mit Blättern. | Foto: pixabay.com
Ob mehr Uhren bei der Zeitplanung helfen? | Foto: pixabay.com

Die Frage nach dem optimalen Zeitmanagement stelle ich mir schon seit Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten. Dass man irgendwann im Leben seine Termine nicht mehr im Kopf behalten kann, kennen wir alle. Für Schüler gibt’s Hausaufgabenhefte, für Studenten entsprechende Studentenplaner. Und im Beruf später noch mal ähnlich viele Möglichkeiten: online, auf Papier, parallel, wochenweise, tageweise oder vielleicht auch nur in einer monatlichen Übersicht. Am Wandkalender, im Taschen- oder Tischkalender oder mehrere zusammen.

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Mein Tag auf der Leipziger Buchmesse

Blick auf die ausgestellten Bücher des Autorenkorrektivs Qindie während der Leipziger Buchmesse
Qindie-Stand auf der Leipziger Buchmesse 2016 | Foto: Divina Michaelis

Auch dieses Jahr war ich wieder einen Tag auf der Leipziger Buchmesse. Als freie Autorin fast schon ein Muss, oder?

Meine Zeit vor Ort war aufgeteilt zwischen dem Qindie-Stand in Halle 5, wo ich den Kollegen mit der Standbetreuung half, und einem Interview bei BoD, in dem ich und eine weitere Autorin (Barbara Schilling aus Berlin) zum Thema »Autorenmarketing« interviewt wurden.

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Kann ich als Frau aus der Sicht eines Mannes schreiben?

Füße eines Mannes und einer Frau nebeneinander auf einem Boden aus Holzdielen.
Foto: pixabay.com
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Billig oder preiswert − wo ist da der Unterschied?

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Engel sind in aller Munde

Engel und Schmetterlinge umkreisen eine Glaskugel
Foto: pixabay.com

In den Büchern meiner Seelenreise-Reihe spielen Engel eine wichtige Rolle. Hauptfigur Christiane etwa hat seit ihrer Kindheit Kontakt zu einem Engel und besitzt die Gabe, Menschen mit ihren Engeln zu verbinden. Auch in unserem Alltag gibt es — für manche Menschen — Engel: Indem sie zum Beispiel einen Schutzengel anrufen, damit er ihnen in einer gefährlichen Situation oder im Angesicht einer schweren Krankheit beisteht.

Doch worüber sprechen wir hier eigentlich? Wer oder was sind Engel?

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Business live − oder analoges Netzwerken

Was macht eine Autorin, damit ihre Bücher wahrgenommen werden? Sie schreibt noch mehr Bücher. Ja, auch. Sie ist auf verschiedenen Social Media Kanälen aktiv. Auch. Und sie netzwerkt. Was für ein Wort … Aber genau dieses »Netzwerken« mit echten Menschen an echten Schauplätzen meine ich. Analoges Netzwerken gewissermaßen.

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Fazit zur #BesteFreundinnen-Blogparade

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

Als ich Anfang November zur Blogparade »Brauchen Frauen eine beste Freundin?« ausgerufen habe, ahnte ich noch nicht, worauf ich mich damit einließ. Ich ging von einer Fülle von Beiträgen aus und erhoffte mir verschiedene, für mich neue Aspekte zum Thema. Die Realität sah anders aus, war aber nicht minder spannend.

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#DiesesEineDing, auf das eine Autorin nie verzichten würde

Autorenkollegin Elke Aybar hat mich eingeladen, mir heute auf meinem Blog darüber Gedanken zu machen, worauf ich beim Schreiben nie verzichten würde. Gerne bin ich dem nachgekommen, denn #DiesesEineDing ist eine wirklich spannende Frage. Was brauche ich unbedingt zum Schreiben? Was ist es, ohne das es einfach nicht geht?

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Sei doch nicht so empfindlich!

Pusteblume vor blauem Himmel
Foto: pixabay.com

Gibt es Menschen, die besonders sensibel sind? Die Gefühle und Emotionen ihrer Mitmenschen deutlicher, vielleicht stärker oder »ungefilterter« empfangen? Meine Antwort ist ein klares »Ja«. Ich bin in meinem Leben schon vielen Menschen begegnet, auf die diese Beschreibung zutrifft.

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[Blogparade] Wie liest Du E-Books?

Foto: © shandrus/Shutterstock.com
Foto: © shandrus/Shutterstock.com

Noch bis Mitte Dezember läuft die Blogparade von Ann-Bettina Schmitz über das Lesen von E-Books, die sie auf ihrem Blog ABS-Lese-Ecke ausgerufen hat. Mich hat das Thema spontan angesprochen, weil ich E-Books liebe. Und so habe ich ebenso spontan beschlossen teilzunehmen.

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Persönlich oder privat, das ist hier die Frage

Foto: pixabay.com
Foto: pixabay.com

Mein Blogartikel zur #Blogparade »Brauchen Frauen eine beste Freundin?« hat eine kleine Diskussion ausgelöst, die ich zum Anlass genommen habe, mir ein paar Gedanken zu machen.


Ist es zu persönlich, eine Meinungsverschiedenheit zu thematisieren, ohne dabei private Details preiszugeben?

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