Wie arbeitet eigentlich eine Autorin?

Blüten werden in einer gebenden Geste gereicht. Das Bild stammt von pixabay.com.
Foto: pixabay.com

Neulich in einem Gespräch fragte mich mein Gegenüber – für mich vollkommen überraschend –, wie ich eigentlich arbeite. Als Autorin. »Interessiert das denn irgendjemanden?«, erkundigte ich mich im Gegenzug und erntete eifriges Nicken. Ich kramte darauf in meinem Hinterstübchen, wo die Geistesblitze und Inspirationen bereits eifrig ihr Eigenleben zu führen begannen.

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[Werkstatt #1] Braucht ein Autor eine Ausbildung?

Buddha-Figur neben einem Bücherstapel
Was braucht es, um als Autor gut vorbereitet durchzustarten? | Foto: Kari Lessír

Plakative Frage, oder? Was meinst Du? Ich behaupte hier an dieser Stelle: »Ja, wenn ein Autor seine Leser berühren und fesseln will, braucht er eine Ausbildung.« Wobei diese These natürlich auch für Autorinnen gilt. 😉 Nun, wie siehst Du das? Genauso? Oder ein wenig anders? Dann lass uns darüber reden – in meinem ersten Beitrag zur Blogreihe »Blick in die Werkstatt«. Ich bin gespannt auf deine Meinung und auf Dein Feedback. Auf geht’s. Steigen wir gleich ins Thema ein.

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Literarisches Figurenstellen – Humbug oder wichtiges Autorentool?

Drei Personen agieren am Strand miteinander | Foto: pixabay.com
Personen agieren miteinander | Foto: pixabay.com

Figuren gehören für mich zu den spannendsten und attraktivsten Elementen eines Romans. Wenn eine Figur gut entwickelt ist, mich berührt, vielleicht sogar eine Botschaft für mich hat, verzeihe ich einem Buch manch andere handwerkliche Fehler, etwa mangelnde Rechtschreibung oder Zeichensetzung. Auch in meinen Werken lege ich sehr großen Wert auf ein konsequentes Ausgestalten der Figuren. Meine bisherige Methodenkiste, auf die ich im nächsten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« genauer eingehen werde, habe ich nun am vergangenen Wochenende um ein weiteres Tool ergänzt: das literarische Figurenstellen.

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[Werkstatt #2] Wie gehe ich mit meinen Ideen um?

Hell strahlende Glühbirne auf einem Hintergrund aus Holz. Das Bild stammt von pixabay.com.
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Wenn ich mit anderen Menschen über meinen Beruf, das Schreiben von Romanen, spreche, kommt früher oder später das Thema »Ideen« auf: Woher denn die Ideen zu den Büchern kommen? Und ob ich denn genug Ideen habe – oder ob sie mir vielleicht irgendwann einmal ausgehen könnten?

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[Werkstatt #3] Die Sache mit den Figuren

Marionetten auf einer Bühne
Figuren lassen eine Romanidee lebendig werden | Foto: ©mch67/123rf.com

Kannst Du Dir einen Roman ohne Figuren vorstellen? Ich nicht. Vielleicht mag es in der Lyrik möglich sein, Stimmungen und Emotionen als zentrales Element einzusetzen, um das sich die Handlung dreht. Doch in der Belletristik erscheint mir das kaum zu funktionieren. Hier stehen Figuren im Mittelpunkt des Geschehens. Für mich kommen sie gleich an zweiter Stelle, direkt nach der »Idee«, über die ich in meinem letzten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« geschrieben habe.

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