Bücher mit Nachhall #2: Henriette Bimmelbahn

Bilderbuchausgabe der "Henriette Bimmelbahn" von James Krüss und Lisl Stich
"Henriette Bimmelbahn" von James Krüss und Lisl Stich in der Ausgabe von 2011, Boje Verlag in der Bastei Lübbe AG

„Henriette Bimmelbahn“ von James Krüss mit Zeichnungen von Lisl Stich ist meine erste große Buchliebe. In diesem Buch habe ich als Kind ständig geblättert und ließ mir daraus von meinen Eltern vorlesen, so oft es nur ging. Als ein Verwandter aus Edinburgh (Schottland) zu Besuch kam, der dort Henry genannt wurde, obwohl er eigentlich Heini hieß, schleppte ich sofort aus dem Kinderzimmer meine „Henriette Bimmelbahn“ an und „las“ ihm daraus vor. Damals war ich vielleicht vier oder fünf Jahre alt, weil ich zwar noch nicht lesen konnte, aber alle Verse auswendig kannte.

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Bücher mit Nachhall #1: Anne Franks Tagebuch

Das Tagebuch der Anne Frank in der aktuellen Ausgabe der S. Fischer Verlage
Das Tagebuch der Anne Frank in der aktuellen Ausgabe der S. Fischer Verlage

Es gibt Bücher, die liest man, hat ein paar schöne Stunden, stellt sie anschließend ins Regal und gut ist. Daneben gibt es welche, die noch lange nach der Lektüre nachklingen. So ein Buch ist für mich Anne Franks Tagebuch. Ich weiß noch wie heute, dass ich es mit elf oder zwölf Jahren gelesen habe. Damals hatte ich selbst gerade begonnen, Tagebuch zu schreiben, und wollte wissen, wie andere das machen. Ob ich mir damals etwas dabei gedacht habe, als ich mir genau dieses Buch aus der Bücherei ausgeliehen habe? Keine Ahnung. Vielleicht bin ich einfach nur darüber gestolpert, oder meine Eltern haben es mir dort in die Hand gedrückt. Oder das Schicksal, wer weiß das schon.

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