[Werkstatt #6] Raus aus der Schreibstube

Frau interviewt einen Mann. Das Foto stammt von macor bei 123rf.com
Interviews sind für mich feste Bestandteile des Recherchierens | Foto: © macor/de.123rf.com

»Recherchieren« bedeutet für mich, mich mit einem mir unbekannten Thema vertraut zu machen, um darüber in einem Buch zu schreiben. Bei einem historischen Roman ist es auf Anhieb nachvollziehbar, dass ein Autor so vorgehen sollte, doch bei einem zeitgenössischen Liebesroman? Wie es andere Autor*innen halten, kann ich nicht einschätzen. Ich persönlich kann nur sagen, dass ich bislang für jedes Buch gründlich recherchiert habe. Nur mit ausreichend Hintergrundwissen kann ich meine Figuren plausibel und überzeugend in den verschiedensten Situationen agieren lassen.

mehr lesen 0 Kommentare

[Interview] Wer ist Kari Lessír?

Kari Lessír, aufgenommen von Sandra Bollhöfer (2017)
Kari Lessír, aufgenommen von Sandra Bollhöfer (2017)

Mal ein Interview der anderen Art: Während der Leser-Challenge zu »Plus Size für die Liebe« durften mir die Teilnehmer*innen all die Fragen stellen, die ihnen auf dem Herzen lagen. Was sie schon immer mal von mir – oder einer anderen Autor*in – wissen wollten. Ich habe mich darauf eingelassen, ihnen zwei Tage Zeit gegeben, um sich Gedanken zu machen, und dann wirklich jede einzelne Frage beantwortet. Schnuppert rein in mein Leser-fragen-die-Autorin-antwortet-Interview.

mehr lesen 6 Kommentare

[Interview] Wovon träumt Protagonistin Mia?

Im Rahmen der Leser-Challenge zum Erscheinen von »Plus Size für die Liebe«, dem dritten Teil der Seelenreise-Reihe, habe ich mich mit Hauptfigur Mia über deren Träume unterhalten.

mehr lesen 2 Kommentare

[Werkstatt #5] Vom Drama zur Dramaturgie

Blick von der Theaterbühne auf leere Stuhlreihen. Urheber des Bildes ist fergregory von www.123rf.com
Vorhang auf für eine spannende Romanhandlung | Foto: © fergregory/www.123rf.com

In den vier vorangegangenen Teilen meiner Beitragsreihe »Blick in die Werkstatt« haben wir uns erste Gedanken über das Romanschreiben gemacht. Aus einer anfänglichen Idee ist eine Handlungsskizze geworden, und auch die Figuren haben Gestalt angenommen. An dieser Stelle des Schreibprozesses kommt nun bei mir die »Dramaturgie« ins Spiel: die Kunst, einer Geschichte, egal ob als Theaterstück, Film oder in geschriebener Form, eine spannende Gestalt zu geben und den Zuschauer bzw. Zuhörer dadurch mitzureißen.

mehr lesen 0 Kommentare

[Werkstatt #4] Es werde eine Handlung

Ein leeres Notizbuch, ein Druckbleistift, Brille und eine Tasse Tee. Das Foto stammt von www.pixabay.com
Vor dem Schreiben steht das Entwickeln der Handlung | Foto: pixabay.com

Die Idee ist gereift und die Figuren stehen. Jetzt kommen wir zum wirklich interessanten Teil des Schreibens, nämlich dem Ausarbeiten der Handlung. Früher, als ich selbst noch keinen Roman verfasst hatte, dachte ich an diesem Punkt, dass man sich mit seiner Idee ans Notizbuch (wahlweise den Collegeblock oder Computer) setzt und sofort mit dem Schreiben beginnt. Zwei oder drei Monate später ist dann das Manuskript fertig und muss nur noch an einen Verlag geschickt werden. Die Kunst bestand für mich in meiner Vorstellung lediglich darin, genauso schnell zu tippen, wie die Ideen kommen.

mehr lesen 0 Kommentare