[Werkstatt #2] Wie gehe ich mit meinen Ideen um?

Hell strahlende Glühbirne auf einem Hintergrund aus Holz. Das Bild stammt von pixabay.com.
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Wenn ich mit anderen Menschen über meinen Beruf, das Schreiben von Romanen, spreche, kommt früher oder später das Thema »Ideen« auf: Woher denn die Ideen zu den Büchern kommen? Und ob ich denn genug Ideen habe – oder ob sie mir vielleicht irgendwann einmal ausgehen könnten?

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Was treibt mich eigentlich zu Buchmessen?

Blick in die Messehalle der LBM16 | Foto: Divina Michaelis
Blick in die Messehalle der LBM16 | Foto: Divina Michaelis

Autorin Vera Nentwich fragt in einem ihrer letzten Blogartikel, den ich Dir hier verlinke, wie wir Kollegen den Besuch auf Buchmessen einschätzen: als Gewinn oder vielleicht doch eher als Geldverschwendung? Damit trifft sie einen in meinen Augen wichtigen Punkt, denn – so meine Erfahrung – ein Messebesuch ist zeitaufwändig und kostenintensiv und will schon allein aus diesem Grund genau überlegt sein. Wo also stehe ich zu diesem Thema?

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Kapitel 8 aus »Sandkastentod« von matì

Kurz nachdem Marie das Apartment verlassen hatte, schnappte Johannes den Laptop und warf Mozart einen auffordernden Blick zu. Der Conti sprang sofort von seinem Platz auf und trippelte zur Wohnungstür. »Zeit für ein kleines Experiment. Bist du dabei?« Johannes musste lachen, denn Mozarts Ausdruck verriet, dass der wohl überall dabei wäre, allein, um der Tristesse des Apartments zu entkommen.

Als Johannes am Affentorplatz stand und auf Mozart warten musste, der an jedem Hauseingang stehen blieb und intensiv mit Zeitunglesen beschäftigt war, pfiff das Smartphone in der Brusttasche seines Jacketts Twisted Nerve aus Tarantinos Kill Bill. »Gerd ... du bist in Frankfurt? ... Nein, ich bin nicht zu Hause. Lust auf Frühstück? ... das kleine Café am Affentorplatz ... ja, das mit der Terrasse ... bis gleich.«

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Literarisches Figurenstellen – Humbug oder wichtiges Autorentool?

Drei Personen agieren am Strand miteinander | Foto: pixabay.com
Personen agieren miteinander | Foto: pixabay.com

Figuren gehören für mich zu den spannendsten und attraktivsten Elementen eines Romans. Wenn eine Figur gut entwickelt ist, mich berührt, vielleicht sogar eine Botschaft für mich hat, verzeihe ich einem Buch manch andere handwerkliche Fehler, etwa mangelnde Rechtschreibung oder Zeichensetzung. Auch in meinen Werken lege ich sehr großen Wert auf ein konsequentes Ausgestalten der Figuren. Meine bisherige Methodenkiste, auf die ich im nächsten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« genauer eingehen werde, habe ich nun am vergangenen Wochenende um ein weiteres Tool ergänzt: das literarische Figurenstellen.

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[Werkstatt #1] Braucht ein Autor eine Ausbildung?

Buddha-Figur neben einem Bücherstapel
Was braucht es, um als Autor gut vorbereitet durchzustarten? | Foto: Kari Lessír

Plakative Frage, oder? Was meinst Du? Ich behaupte hier an dieser Stelle: »Ja, wenn ein Autor seine Leser berühren und fesseln will, braucht er eine Ausbildung.« Wobei diese These natürlich auch für Autorinnen gilt. 😉 Nun, wie siehst Du das? Genauso? Oder ein wenig anders? Dann lass uns darüber reden – in meinem ersten Beitrag zur Blogreihe »Blick in die Werkstatt«. Ich bin gespannt auf deine Meinung und auf Dein Feedback. Auf geht’s. Steigen wir gleich ins Thema ein.

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