Zehn Jahre auf hundertzwanzig Seiten

Das Jahr 2003 markiert in meinem Leben eine wichtige Zäsur: Ich habe mich selbst entdeckt. Das klingt vielleicht ein wenig pathetisch, doch das war definitiv ein ganz besonderer Moment, als ich Anfang 2003 mein erstes Romanprojekt startete und Ende des Jahres mit kurzen Textformen zu experimentieren begann. Sie hatten genau die richtige Länge, um mich mit verschiedenen Inhalten auseinanderzusetzen – und im nächsten Schritt die Formalien einer typischen Kurzgeschichte, Erzählung oder eines Märchens auszubauen.

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Jedes Buch hat eine Geschiche

Und – glaubst Du auch, dass ich zwei Bücher gleichzeitig schreibe? Meine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken – Instagram, Facebook, Twitter und Google+ – könnten genau diesen Eindruck erwecken. Denn an Ostermontag erscheint der Kurzgeschichten-Sammelband »Träume, die im Regen splittern« und im Mai — wenn alles nach Plan läuft — der dritte Band der Seelenreise-Reihe. Ich bin vielseitig und als hauptberufliche Autorin mit mehr Zeit fürs Schreiben gesegnet als manch ein Kollege, der sich seine Schreibzeit mit einem Brotberuf teilen muss. Doch zaubern kann auch ich nicht.

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Kurze Textformen im Überblick

Fünfzig Jahre alte Spieluhr des westdeutschen Sandmännchens | Foto: Kari Lessír
Das Sandmännchen – fünfzig Jahre alte Spieluhr aus Privatbesitz | Foto: Kari Lessír

In wenigen Tagen ist es soweit, genauer gesagt an Ostermontag. Dann erscheint meine Kurzgeschichten-Sammlung »Träume, die im Regen splittern«. Bislang habe ich spirituelle Liebesromane veröffentlicht, d.h. großangelegte Werke, die im Falle der Seelenreise-Reihe sogar mehrere Bände umfassen. Deswegen ist meine Neuveröffentlichung etwas ganz anderes. Eine Sammlung kurzer Texte, die vorwiegend zur literarischen Gattung der Kurzgeschichte gehören. Es gibt aber auch Märchen und Erzählungen. Und so halte ich es für sinnvoll, im Vorfeld zu erklären, was es mit den Textgenres auf sich hat. Denn ich habe sie ganz bewusst gewählt. Ich wollte mich in der Kürze ausprobieren.

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[Werkstatt #3] Die Sache mit den Figuren

Marionetten auf einer Bühne
Figuren lassen eine Romanidee lebendig werden | Foto: ©mch67/123rf.com

Kannst Du Dir einen Roman ohne Figuren vorstellen? Ich nicht. Vielleicht mag es in der Lyrik möglich sein, Stimmungen und Emotionen als zentrales Element einzusetzen, um das sich die Handlung dreht. Doch in der Belletristik erscheint mir das kaum zu funktionieren. Hier stehen Figuren im Mittelpunkt des Geschehens. Für mich kommen sie gleich an zweiter Stelle, direkt nach der »Idee«, über die ich in meinem letzten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« geschrieben habe.

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Kapitel 9 aus »Sandkastentod« von matì

Illustration zum Projekt »Sandkastentod« von matì
Projekt »Sandkastentod« von matì | Illustration vom Autor zur Verfügung gestellt.
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