[Werkstatt #3] Die Sache mit den Figuren

Marionetten auf einer Bühne
Figuren lassen eine Romanidee lebendig werden | Foto: ©mch67/123rf.com

Kannst Du Dir einen Roman ohne Figuren vorstellen? Ich nicht. Vielleicht mag es in der Lyrik möglich sein, Stimmungen und Emotionen als zentrales Element einzusetzen, um das sich die Handlung dreht. Doch in der Belletristik erscheint mir das kaum zu funktionieren. Hier stehen Figuren im Mittelpunkt des Geschehens. Für mich kommen sie gleich an zweiter Stelle, direkt nach der »Idee«, über die ich in meinem letzten Blogbeitrag der Reihe »Blick in die Werkstatt« geschrieben habe.

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Kapitel 9 aus »Sandkastentod« von matì

Illustration zum Projekt »Sandkastentod« von matì
Projekt »Sandkastentod« von matì | Illustration vom Autor zur Verfügung gestellt.
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[Werkstatt #2] Wie gehe ich mit meinen Ideen um?

Hell strahlende Glühbirne auf einem Hintergrund aus Holz. Das Bild stammt von pixabay.com.
Foto: pixabay.com

Wenn ich mit anderen Menschen über meinen Beruf, das Schreiben von Romanen, spreche, kommt früher oder später das Thema »Ideen« auf: Woher denn die Ideen zu den Büchern kommen? Und ob ich denn genug Ideen habe – oder ob sie mir vielleicht irgendwann einmal ausgehen könnten?

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Was treibt mich eigentlich zu Buchmessen?

Blick in die Messehalle der LBM16 | Foto: Divina Michaelis
Blick in die Messehalle der LBM16 | Foto: Divina Michaelis

Autorin Vera Nentwich fragt in einem ihrer letzten Blogartikel, den ich Dir hier verlinke, wie wir Kollegen den Besuch auf Buchmessen einschätzen: als Gewinn oder vielleicht doch eher als Geldverschwendung? Damit trifft sie einen in meinen Augen wichtigen Punkt, denn – so meine Erfahrung – ein Messebesuch ist zeitaufwändig und kostenintensiv und will schon allein aus diesem Grund genau überlegt sein. Wo also stehe ich zu diesem Thema?

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Kapitel 8 aus »Sandkastentod« von matì

Kurz nachdem Marie das Apartment verlassen hatte, schnappte Johannes den Laptop und warf Mozart einen auffordernden Blick zu. Der Conti sprang sofort von seinem Platz auf und trippelte zur Wohnungstür. »Zeit für ein kleines Experiment. Bist du dabei?« Johannes musste lachen, denn Mozarts Ausdruck verriet, dass der wohl überall dabei wäre, allein, um der Tristesse des Apartments zu entkommen.

Als Johannes am Affentorplatz stand und auf Mozart warten musste, der an jedem Hauseingang stehen blieb und intensiv mit Zeitunglesen beschäftigt war, pfiff das Smartphone in der Brusttasche seines Jacketts Twisted Nerve aus Tarantinos Kill Bill. »Gerd ... du bist in Frankfurt? ... Nein, ich bin nicht zu Hause. Lust auf Frühstück? ... das kleine Café am Affentorplatz ... ja, das mit der Terrasse ... bis gleich.«

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