[Werkstatt #9] Nicht ohne mein Rezensenten-Team

Junge Frau liegt auf der Couch und liest. Das Foto stammt von "racorn" von der Plattform www.123rf.com
Wer schreibt, der bleibt – und braucht kritische Leser*innen | Foto: © racorn/www.123rf.com

Mein Buch ist geschrieben, überarbeitet und gesetzt. Mitunter haben es auch Testleser*innen zu Gesicht bekommen. Jetzt braucht es einen möglichst optimalen Start. Das bedeutet im Klartext: Mein Roman benötigt Aufmerksamkeit, um Käufer zu finden. Andernfalls würde er in der Masse der täglichen Neuerscheinungen untergehen. Was also tun? Klar könnte ich alle Freunde und die gesamte Familie auffordern zu kaufen, aber das ist noch keine erfolgversprechende Strategie. Anzeigen schalten? Flyer in der Stadt verteilen? In sämtlichen Online-Buch-Communitys und -Gruppen, die ich kenne, Werbung platzieren? Das Buch anfangs gratis anbieten? Nein, nicht mein Weg.

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[FBM17] Ohne Plan auf die Buchmesse: Macht das Sinn?

Blick von Halle 3.0 der Frankfurter Messe zum Maintower. Fotografiert von Kari Lessír
Maintower Frankfurt | Foto: Kari Lessír

Über Buchmessen-Besuche habe ich schon viel geschrieben und im Grunde genommen gleichen sie sich ja auch jedes Mal. Deswegen wollte ich eigentlich nicht schon wieder darüber bloggen. Eigentlich. Dass ich es trotzdem hiermit tue, hat mit einer ganz wesentlichen Neuerung – und Erkenntnis – zu tun: Ich habe darum gebeten und darauf vertraut, genau die Menschen zu treffen, die für mich wichtig und hilfreich sind. Ja, ich schreibe nicht nur spirituelle Liebesromane; ich lebe die Spiritualität auch in meinem Alltag.

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[Werkstatt #8] Wie liest es sich angenehm?

Aufgeschlagenes Taschenbuch
Blick in das Taschenbuch von »Plus Size für die Liebe: Seelenreise #3«

Sobald das Manuskript eines Romans fertig überarbeitet ist und auch die Rückmeldungen von Lektorat, Korrektorat und Testleser*innen eingepflegt sind, geht es für mich im nächsten Schritt darum, wie ich den Text optisch aufbereite, damit er sich angenehm liest. An dieser Stelle gehe ich von mir selbst aus: Ein Buch, bei dem ich mich durch die Seiten quäle, weil zum Beispiel die Zeilen sehr dicht untereinander hängen oder so lang sind, dass ich beim Lesen den Finger mitlaufen lassen müsste, um nicht den Textfluss zu verlieren, lege ich ziemlich schnell zur Seite. Da mag mich der Inhalt noch so sehr interessieren.

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[Werkstatt #7] Fertig? Dann raus mit dem Buch!

Frau im Gegenlicht am Notebook. Das Foto stammt von dedivan1923 bei www.123rf.com
Schnell getippt und veröffentlicht. Ist doch ganz einfach, oder? | Foto: © dedivan1923/www.123rf.com

Eigentlich möchte ich es gar nicht glauben, doch mitunter habe ich das Gefühl, dass in den Köpfen mancher Menschen ein verzerrtes Bild des Autorenlebens klebt: Zwei, drei Monate an einer Geschichte geschrieben, heute das Wort »Ende« darunter gesetzt, morgen noch mal durchgelesen und übermorgen bei KDP – wahlweise neobooks, bookrix oder einem anderen Dienstleister – hochgeladen. Yeah! So geht Schreiben und Buchveröffentlichen heute.

NICHT.

Behaupte ich zumindest.

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Autorenferien oder so etwas in der Art

Zwei Bilder meines Sommers: Sonnenuntergang in Nordfriesland und ein Blick auf die Münchener Synagoge
Eindrücke meines Sommers 2017: Sonnenuntergang in Nordfriesland (links) und die neue Münchener Synagoge (rechts)

Die Sommerzeit ist bei mir immer ein Spagat zwischen Arbeit und Schulferien. Dabei nehme ich mir jedes Jahr vor, nächstes Mal mache ich es besser. Plane besser, organisiere mich effektiver, arbeite schneller. Doch das Leben überrennt mich stets aufs Neue: Stress bis zur letzten Sekunde, schnell die Koffer gepackt — und dann möglichst Erholung auf Knopfdruck. Was natürlich nicht funktioniert. Deswegen ja auch der regelmäßige Vorsatz im Herbst, es im Folgejahr besser zu machen. Aber es will mir nicht gelingen. Zumindest nicht, seitdem ich mich als freie Autorin und Schriftstellerin selbstständig gemacht habe.

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