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[FBM17] Ohne Plan auf die Buchmesse: Macht das Sinn?

Blick von Halle 3.0 der Frankfurter Messe zum Maintower. Fotografiert von Kari Lessír
Maintower Frankfurt | Foto: Kari Lessír

Über Buchmessen-Besuche habe ich schon viel geschrieben und im Grunde genommen gleichen sie sich ja auch jedes Mal. Deswegen wollte ich eigentlich nicht schon wieder darüber bloggen. Eigentlich. Dass ich es trotzdem hiermit tue, hat mit einer ganz wesentlichen Neuerung – und Erkenntnis – zu tun: Ich habe darum gebeten und darauf vertraut, genau die Menschen zu treffen, die für mich wichtig und hilfreich sind. Ja, ich schreibe nicht nur spirituelle Liebesromane; ich lebe die Spiritualität auch in meinem Alltag.

Statt wie in den Vorjahren meinen Messebesuch akribisch zu planen, vernahm ich in diesem Jahr die deutliche Ansage, mich genau damit nicht zu blockieren. Ich sollte mich führen lassen – von meinen Engeln, meinem Bauchgefühl, meiner Intuition oder wie auch immer Du das nennen möchtest. Ich habe mich einfach ganz bewusst fallen gelassen und wurde mit wundervollen Begegnungen und interessanten Workshops belohnt.

Lass mich dir davon erzählen:

Treffen mit AutorInnen

Ich hatte schon meine Schuhe an, wollte nur noch nach dem Rucksack für den ersten Messetag greifen, da erreichte mich eine Nachricht über Facebook von Christine Arana Fader, der deutschen Drachenlady (hier geht's zu ihrer Website). Im Mai 2016 hatte sie mich bei meinem Drachenevent zur Veröffentlichung von »Liebe auf Schamanisch« unterstützt. Persönlich getroffen hatte ich sie davor lediglich bei einem Engelseminar und einem von ihr geleiteten Avalon-Workshop. Jetzt auf der Buchmesse haben wir uns wunderbar unterhalten und Arana gab mir genau die Antworten, die ich gesucht hatte. Nicht weil ich ihr die entsprechenden Fragen gestellt hatte, sondern weil ich diese schon zuvor ans »Universum« geschickt hatte.

Genauso spontan war das Treffen mit Erotik-Autorin Margaux Navara (das ist ihre Website), die ich bereits auf der Hofheimer Buchmesse im Juni dieses Jahres kennengelernt habe. Ich betrat Halle 3.0, wollte zu BoD – und stand vor Margaux. Und jetzt ist sie Mitglied im Autorinnenclub. Ist das nicht wundervoll? Im wahrsten Sinn des Wortes.

Und während ich mich noch mit Margaux unterhielt, kam mir eine weitere befreundete Autorin entgegen (Ilsebill Hobbeling ➡️ hier geht's zu ihrer Website), die ich aus zwanzig gemeinsamen Verlagsjahren im Wiesbadener Gabler Verlag kenne. Sie wiederum führte mich zu einer anderen ehemaligen Kollegin, die heute einen Verlag in Mainz leitet. Nicht irgendeinen Verlag, sondern Schott Music. Als studierte Musikwissenschaftlerin ist das für mich natürlich ein Fest! Schott Music war 1992 mein Wunscharbeitgeber, aber das Leben führte mich auf die andere Rheinseite nach Wiesbaden. Manchmal ist das Leben schon amüsant.

Und kaum verlasse ich dieses Gespräch, stolpere ich über eine weitere Autorin, von der ich hoffte, sie zu treffen: Irene Lauretti (das ist ihre Website). Ihre Ratgeber zum Mondströmen und zur Numerologie sind einmalig gut! Auch mit ihr habe ich mich – gemeinsam mit den Kolleginnen des Autorinnenclubs Bianka Bös (rechts auf dem Foto unten) und Marion Vogel (links auf dem Foto unten) – lange und intensiv unterhalten. Irene Lauretti (zweite von links auf dem Foto unten) wird wohl unser nächstes neues Mitglied im Autorinnenclub, in dem wir uns nach dem Motto »Von Autorinnen für Autorinnen« gegenseitig unterstützen und tragen.

Natürlich habe ich mich auch gefreut, meine Autorinnenclub-Kolleginnen Marion Vogel, Bianka Bös und Monika Pfundmeier wiederzusehen, Katharina Mosel aus Köln endlich kennenzulernen und auch Sabrina Kyrell wiederzutreffen, die sich ebenfalls für unseren Club interessiert. Ich sage nur »Von Autorinnen für Autorinnen« – unser Slogan hat Magie.

Auch mein Gespräch mit Vera Nentwich vom Selfpublisher Verband war kurz, aber intensiv. Endlich habe ich auch sie live getroffen. Eine beeindruckende Frau!

Workshops

Broschüre zur neuen Plattform »Mein Buchprojekt«
Broschüre zur neuen Plattform »Mein Buchprojekt«

Der Workshop über die »Professionalisierung des Selfpublishing« stand ausnahmsweise schon lange in meinem Kalender. Den wollte ich keinesfalls verpassen, ging es doch um das neue Selfpublishingportal »Mein Buchprojekt« von Tanja Rörsch und Susanne Kasper. Eine Stunde lang ging es um die neuen Möglichkeiten, wie ich als unabhängige Autor*in optimal mit Zeit und Budget umgehen kann und gleichzeitig die für mich passenden Dienstleister finde. Denn dass auch Selfpublisher*innen Unterstützung benötigen, ist klar. Auch meine Bücher entstehen nicht im Alleingang. Ich habe eine Lektorin, Korrektorin, Coverdesignerin und Marketing-Managerin. An diesem Punkt agiere ich dann schon wieder wie ein Verlag. Ich bin also Autorin und Verlegerin in einem. Für mich persönlich genau die richtige Mischung.

Ein weiterer hochspannender Vortrag behandelte das Thema »Der Autor als Marke« mit Martin Krist. Ich bin wirklich fasziniert, wie professionell, langfristig und strategisch der Kollege sein Marketing aufbaut. Genial! Davon werde ich mir echt eine Scheibe abschneiden. Gutes darf man nachempfinden und für sich anpassen, ohne es plump zu kopieren.

Ebenso großartig und für mich hilfreich war der Workshop von Thorsten Simon (BoD) über die Geheimnisse eines »Klappentexts«. Da habe ich sehr viel mitgeschrieben und werde die Tipps beim nächsten Buch, das demnächst in den Startlöchern steht, anwenden. Genauso die Ausführungen zum »Exposé« am Stand von epubli.

Bloggertreffen

Auch Buchblogger, die ich von Instagram und Facebook »kenne«, habe ich endlich mal live getroffen. Schon spannend, die Personen hinter dem Blog bzw. dem Feed kennenzulernen.

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