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Frankfurter Buchmesse 2016

Treppenaufgang in Halle 3 des Frankfurter Messegeländes während der Frankfurter Buchmesse 2016
Frankfurter Buchmesse 2016 – Wegweiser in Halle 3

Vor einer Buchmesse fiebere ich jedes Mal auf den Termin hin, lasse mich von all den anderen Autoren, Bloggern und Lesern auf Facebook, Twitter und Instagram mit ihrer Vorfreude anstecken, mache mich verrückt und – schwupps – ist der Tag auch schon wieder rum. Ja, Du hast richtig gelesen: Obwohl ich ganz in der Nähe von Frankfurt am Main lebe, besuche ich die dortige Buchmesse an nur einem Tag. Es wäre durchaus ein Leichtes gewesen, mehrmals von Wiesbaden aus dorthin zu fahren. Eine entsprechende Eintrittskarte hatte ich mir sogar besorgt, doch ich hatte mir meine Termine so gelegt, dass sie alle an einem Tag zu bewältigen waren. Wozu hätte ich mich noch einen zweiten Tag ins Getümmel werfen sollen? Ich jedenfalls sah keinen.

Mehr Selfies, bitte schön

Mir war es wichtig gewesen, die Kollegen zu treffen, mit denen ich in den sozialen Netzwerken in Kontakt stehe. Das ist mir bei den meisten gelungen, auch wenn ich nur wenige Selfies davon gemacht habe. Irgendwie bin ich nicht so der Selfietyp, wenn ich auf Messen bin. Ich spreche mit meinem Gegenüber, stelle mich auf sie oder ihn ein und bin mit meiner vollen Aufmerksamkeit bei dem Menschen. Hinterher denke ich dann immer: ›Schade, dass ich kein Bild gemacht habe‹. 🤔 Ich darf gar nicht erwähnen, dass ich das Handy meistens sogar in der Hand hatte …

So erging es mir mit Michael Landgraf und Katharina Burkhardt. Benjamin Spang allerdings hat sein gutes Teil gezückt, uns zwei verewigt und in die Welt hinaus getwittert. Sollte ich mir für die nächste Buchmesse genau so vornehmen. Man braucht ja immer Vorbilder im Leben, um von ihnen etwas zu lernen. 😊

Gestern, heute ...

Drei Exemplare meines Romans »Liebe auf Schamanisch« am Stand von BoD.
»Liebe auf Schamanisch« am Stand von BoD

Am Stand von BoD, mit denen ich all meine Werke veröffentliche, habe ich Gesichter wiedergetroffen, mit denen ich schon auf den beiden letzten Buchmessen in Frankfurt und Leipzig zu tun hatte. Es war schön, mit den Standverantwortlichen zu plaudern und dabei einen leckeren Cappuccino zu genießen. Natürlich waren auch meine Bücher dort vertreten. Und aus meinen früheren Verlagszeiten – ja, laaaaang ist’s her – habe ich dort ehemalige Kollegen getroffen. Wir haben uns für ruhigere Gefilde und entspanntere Zeiten nach der Messe verabredet.

Auch über die Inhaberin meiner Marketing-Agentur, Tanja Rörsch von Mainwunder, bin ich gegen Abend noch gestolpert. Ich hatte gehofft, dass wir uns sehen werden. Denn insgesamt hatte ich außer zwei fixen Gesprächsterminen keine festen Absprachen getroffen. Ich wollte mich treiben lassen, in Ruhe durch die Reihen schlendern, was am Fachbesucher-Freitag tatsächlich problemlos möglich war, und einfach schauen, mit wem ich ins Gespräch komme. Für mich hat sich diese Strategie absolut bestätigt. Ich bin kein Mensch der starren Termine. Druck und ein enges Korsett (körperlich und geistig) sind mir absolut zuwider und führen nur zum Gegenteil, nämlich Protest und meinem inneren wie äußeren Abtauchen.

... und morgen

Ich werde das also auch in Leipzig im März 2017 wieder genauso handhaben. Allerdings möchte ich schauen, dass ich auch dort bereits an den Fachbesuchertagen anwesend sein werde. In den letzten beiden Jahren war ich jeweils nur am Samstag mit dem Zug an- und abgereist und hatte dazwischen im Vorbeirennen meine Messetermine wahrgenommen. Wie soll ich sagen? LBM für die ganz Harten. 😂 In 2017 werde ich ein bis zwei Übernachtungen einplanen, sodass alles etwas entspannter werden dürfte. Ich fange gleich damit an …

 

Abschließend habe ich für Dich noch eine kleine Fotoshow mit Impressionen von der Frankfurter Buchmesse 2016. Alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern.

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