Hilfe! Wo bleibt der Überblick?

Zahlreiche Wecker, bestreut und umgeben mit Blättern. | Foto: pixabay.com
Ob mehr Uhren bei der Zeitplanung helfen? | Foto: pixabay.com

Die Frage nach dem optimalen Zeitmanagement stelle ich mir schon seit Jahren, vielleicht sogar Jahrzehnten. Dass man irgendwann im Leben seine Termine nicht mehr im Kopf behalten kann, kennen wir alle. Für Schüler gibt’s Hausaufgabenhefte, für Studenten entsprechende Studentenplaner. Und im Beruf später noch mal ähnlich viele Möglichkeiten: online, auf Papier, parallel, wochenweise, tageweise oder vielleicht auch nur in einer monatlichen Übersicht. Am Wandkalender, im Taschen- oder Tischkalender oder mehrere zusammen.

PUH! Ich habe alles Mögliche ausprobiert und war nie wirklich zufrieden. Nach der letzten Leipziger Buchmesse hatte ich dann einen Punkt erreicht, an dem für mich klar war, ich brauche eine neue Form der Organisation. Aus dem kleinen Handtaschenplaner war ich längst herausgewachsen; die sich daran anschließende selbst gestaltete DIN A5-Kladde war eine hilfreiche Krücke zur Onlineplanung, aber noch immer nicht wirklich zielführend. Also habe ich Blogs und Youtube durchstöbert, bis ich auf etwas — für mich — Neues gestoßen bin: klar strukturierte Wochenplaner von weekview, einem deutschen Planungsunternehmen mit Sitz in München.

Wochenweise Planen − ist das nicht ein alter Hut?

Der Gedanke, wochenweise zu planen, ist natürlich nicht neu. Das stimmt. Aber weekview hat das alte Prinzip gewissermaßen neu erfunden. Du kannst Dir das nicht vorstellen? Dann lass es mich Dir erklären: Weekview nutzt nicht einfach eine Doppelseite mit sieben Tagesabschnitten pro Woche, die man sich selbst gestalten darf bzw. muss, sondern ein richtig durchdachtes Konzept aus der Kombination von priorisierten To-Do-Listen und einem Tagesüberblick für feststehende Termine.

Zugelegt habe ich mir zuerst ein kleines Buch — quasi als Test —, den »weekview note« im Format 12x18 cm, also etwas größer als DIN A6 (direkt hier oben ⬆️). Die Struktur und vor allen Dingen den umfangreichen Notizteil fand ich großartig, aber ziemlich schnell war mir klar, der Timer ist für mich zu klein. *Knurr*

Also musste der größere Bruder her, der »A5-Planer« mit seinem ausgeweiteten Konzept aus sechs DIN A5-Seiten pro Woche. Hier kann man vorsortieren und anschließend feinstrukturieren, ohne sich zu verzetteln (siehe unten ⬇️). Genial!

Auch langfristige To-Dos und persönliche wie private Ziele haben in dem Timer gute Plätze. Insgesamt in meinen Augen eine hervorragende Ergänzung zur Online-Terminverwaltung, die mich an feststehende Termine erinnert (und die ich auch im Timer stehen habe), mit der ich aber sinnvoll und langfristig durchdacht Ziele erreichen kann.

Weekview ist mein persönliches Monats-Highlight!

Meine ersten Erfahrungen haben klar gezeigt, dass mir das weekview-Prinzip dabei hilft, deutlich systematischer zu arbeiten. Ich ertrinke regelmäßig in meinen To Dos. Da zu entscheiden, was wann dran ist — an welchem Tag, zu welcher Zeit und mit welcher Priorität —, fiel mir in der letzten Zeit immer schwerer. Ich habe mich sprichwörtlich im Wust meiner Aufgaben verzettelt, wie Du im Video oben sicher nachvollziehen kannst. Ich werde auf alle Fälle berichten, vielleicht sogar am Jahresende ein Fazit ziehen, wie ich mit dem Timer zurechtgekommen bin.

Wie planst Du Deine Aufgaben, Ziele und To Dos? Ich freue mich auf Deinen Kommentar unter diesem Blogartikel.

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