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[Background] Was hat es mit der Wunschmagie in "Wunschträume" auf sich?

Hexe auf dem Hexenbesen
Foto: pixabay.com

In meinem Roman „Wunschträume“ nutzt Hauptfigur Crissy Wunschmagie, um Dinge zu erhalten, die sie sich auf normalem Weg nicht leisten könnte. Sie selbst und ihre beste Freundin Mia bezeichnen sie deswegen als „Wunschhexe“.

Ist "Wunschträume" ein Hexenroman?

Auf keinen Fall! Wunschmagie hat im Grunde nicht viel mit Hexerei zu tun, sondern eher mit dem sogenannten Resonanzprinzip. Das besagt, dass sich das, was in unserer inneren Welt bestimmend ist, auch in der äußeren Welt genau so manifestieren wird. Wovon wir überzeugt sind und woran wir glauben, das erfüllt sich auch. Daher auch der Spruch von der „selbsterfüllenden Prophezeiung“ oder die Redewendung „Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es auch zurück.“

Ob wir daran glauben oder nicht, das Leben beweist, dass am Resonanz- oder Spiegelgesetz etwas dran ist: Bist du der festen Überzeugung, immer ausgenutzt zu werden, passiert genau das. Glaubst du daran, im Leben immer um alles kämpfen zu müssen, erfüllt sich auch dieses. Das sind oft unbewusste Prozesse, von denen wir gar nicht wissen, dass sie tief in uns ablaufen und lebensbestimmend sind. Wir wurden schon als Kinder auf die eine oder andere Weltsicht eingestimmt.

Ein Mal Pechvogel, immer Pechvogel?

Muss ich also nun mein ganzes Leben als Pechvogel oder Einzelkämpfer verbringen, nur weil ich so programmiert bin? Nein. Sobald Du Dir des Resonanzprinzips bewusst bist, kannst Du Dich und Dein Leben damit ändern. Genau das macht Hauptfigur Crissy in meinem Roman.

"Erfolgreich Wünschen" von Pierre Franckh

Crissy nutzt das Resonanzprinzip, ihre Wunschmagie, um sich Dinge in ihr Leben zu wünschen, die sie gerne hätte. Ihre Vorgehensweise basiert auf den „Erfolgreich Wünschen“-Büchern von Pierre Franckh, die ich selbst in einer Lebenskrise für mich entdeckt habe. Darin gibt der Autor die Tipps, die Crissy von ihrem Schutzengel erhält: klar und präzise formulieren, die Wünsche schriftlich fixieren, so tun als ob und offen sein für zufällige Ereignisse.

Pierre Franckh ist natürlich nicht der einzige Autor zu diesem Thema. Auch Bärbel Mohr, leider inzwischen verstorben, und Rhonda Byrne befassen sich mit Wünschen und dem Resonanzprinzip. Natürlich gibt es dazu auch kritische Stimmen. Das will ich gar nicht verhehlen.

Das Resonanzprinzip bei der Partnerwahl

Meinem Roman habe ich jedenfalls das Resonanzprinzip zugrunde gelegt und ein wenig damit gespielt. Crissy wagt sich an ihr Meisterstück und wünscht sich einen Partner in ihr Leben. Allerdings nicht irgendeinen Mann, sondern den einzig wahren, perfekt passenden. Missverständnisse und Verwicklungen bleiben da nicht aus. Und genau sie sind letztlich die Würze einer fiktiven Liebesgeschichte. In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen des ersten Teils der Wunschhexen-Trilogie.

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