Gut geplant ist halb verworfen

Schubladen in verschiedenen Farben
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Als Autorin sitze ich eigentlich am liebsten in meinem stillen Kämmerlein, entwickle Geschichten und schreibe sie anschließend über Wochen und Monate hinweg auf. Danach dürfen sie reifen, d.h. sie liegen eine gewisse Zeit in der sagenumwobenen Schublade und warten darauf, dass ich sie irgendwann wieder hervorhole und überarbeite.

Mitunter verändern sich allerdings die ursprünglichen Planungen. Hatte ich Anfang des Jahres noch vorgehabt, bis zum Jahresende oder spätestens Anfang nächsten Jahres einen Jugend-Zeitreise-Roman auf den Weg zu bringen, den ich vor gut zwei Jahren für meinen Sohn geschrieben habe, hat mich die Leserunde zu meinen "Wunschträumen" vom Kurs abgebracht: Der Jugendroman bleibt in der Schublade, und die Fortsetzung der "Wunschträume" – "Der Seelenseher (AT)" – wird ebenfalls nach hinten geschoben, während ich die "Wunschträume" erneut für eine zweite Auflage in die Hand genommen habe.

 

Mit der Überarbeitung bin ich inzwischen im letzten Kapitel angekommen, sodass der Roman Anfang bis Mitte November 2014 ein weiteres Mal ins Lektorat gehen wird. Danach sehe ich natürlich die Korrekturen durch und ändere, was mir sinnvoll und notwendig erscheint. Und dann? Würde ich das Manuskript gern noch mal in die Hand von Testlesern geben.

Für Testleser gilt:

Aufgeschlagenes Buch mit Rose als Lesezeichen
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  • Absolute Vertraulichkeit, d.h. das Manuskript darf weder in fremde Hände gelangen noch als eigenes Werk ausgegeben werden
  • Flottes Lesen, d.h. für ein Taschenbuch von rund 280 Seiten sollten maximal zwei Wochen reichen
  • Durchsicht auf Logikfehler, inhaltliche Schwächen und Unstimmigkeiten. Es geht um einen Leseeindruck, nicht um Rechtschreibung oder Zeichensetzung!
  • Sie sollten zu meiner Zielgruppe gehören, also moderne Liebesromane mögen und Engeln und Wunschmagie nach Bärbel Mohr und Pierre Frankh gegenüber offen sein.

 

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte mit dem Kontaktformular, über Facebook, Google+ oder per Mail (steht im Impressum). Ich freue mich auf alle Fälle über ernsthafte Anfragen.

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Kommentare: 4
  • #1

    Jutta Ahrens (Samstag, 18 Oktober 2014 12:53)

    Hallo Kari,
    was du über die Planung sagst, da geht es mir manchmal genauso. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Bei mir fällt keine Idee in den Mülleimer. Auch deine vier Punkte zu den Testlesern finde ich sehr richtig. Ich würde mir oft wünschen, dass Rezensenten diese Punkte mehr berücksichtigten, statt Allgemeinplätze zu bedienen: "War richtig spannend." Oder: "Hatte viele langweilige Stellen." Aber das kann man wohl nicht erwarten. Besonders Punkt vier ist wichtig, weil viele nicht zwischen dem Werk und ihrem eigenen Geschmack unterscheiden können und dann in der Rezension nicht die Qualität des Buches beurteilt wird, sondern ganz persönliche Sichtweisen zum Ausdruck kommen. "War mir zu viel Liebe drin." 2 Sterne. Dabei ist es ein Liebesroman, aber das wurde dann übersehen.
    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Büchern!
    Jutta

  • #2

    Kari Lessír (Samstag, 18 Oktober 2014 13:10)

    Liebe Jutta,
    vielen lieben Dank für Deinen Kommentar. Das ist richtig: Ideen haben nichts im Mülleimer zu suchen. Man kann sie mit Sicherheit irgendwann wieder gebrauchen, egal wie groß oder klein sie war.
    Ich bin mal gespannt, wie die Aktion mit Testlesern läuft. Für die erste Auflage hatte ich keine, sodass die Leserunde quasi diese Funktion übernommen hatte. Jetzt will ich den Leseeindruck vor der Veröffentlichung einholen.

  • #3

    Jutta Ahrens (Samstag, 18 Oktober 2014 15:05)

    Kannst du denn keine Leserunde veranstalten, bevor das Buch veröffentlicht ist? Ich finde auch, dass konstruktive Kritik nicht viel nützt, nachdem das Buch schon draußen ist. Dann ist der Keks schon gebissen. Aber vielleicht haben Leserunden einen anderen Zweck? Ich kenne mich da nicht so aus. Wie kommt man an Testleser, die ein Buch adäquat beurteilen können? Ich lasse meinen Freund und eBook-Partner Hape korrigieren und lektorieren. Er ist wirklich gut darin.
    Liebe Grüße, Jutta

  • #4

    Kari Lessír (Samstag, 18 Oktober 2014 21:35)

    Als Lektor habe ich diesmal auch einen echten Profi gewonnen: Florian Tietgen