Was wünscht sich ein Autor von seinen Lesern?

Das Tor als Durchgang in eine andere Welt
Mit einem Buch öffne ich eine Tür in einer andere Welt. | Foto: pixabay.com

Der größte Wunsch ist mit Sicherheit, dass das Buch Spaß macht. Es soll Freude machen, zum Lachen bringen, vielleicht auch zum Nachdenken anregen. Dafür sitze ich als Autorin über Jahre hinweg am Schreibtisch, entwickle Figuren, denke mir einen Plot aus, recherchiere Hintergründe, schreibe, redigiere, lasse lektorieren und korrigieren. Was man als Leser oder Leserin in wenigen Stunden konsumiert, hat – zumindest bei mir – eine ziemlich lange Vorlaufzeit.

Dabei weiß ich, dass ich nicht perfekt bin. Mit jedem Buch probiere ich etwas Neues aus, an dem ich wachsen und reifen will. Umso wichtiger ist mir Feedback. Das ist es, was ich mir ganz besonders von meinen Leserinnen und Lesern wünsche. Sagt mir, was Euch gefallen hat, aber auch, was Euch nicht gefallen hat. Sagt mir, was ich besser machen kann. Wo hat sich der Fehlerteufel versteckt, den weder ich noch die Lektorin entdeckt haben? Was nervt Euch? Wo habe ich eine Marotte, die ich bitte, bitte beim nächsten Buch besser lasse? Und was findet Ihr total schön? Woran soll ich anknüpfen in neuen Geschichten oder der Fortsetzung meiner "Wunschträume"?

 

Ohne meine Leser bin ich als Autor nichts. Ich brauche Euch, die Ihr meine Bücher kauft und mich damit motiviert, neue zu schreiben. Und ich brauche Euch mit Lob und Kritik, mit Wünschen und Anregungen. Dafür mache ich mir die Mühe und pflege zusätzlich zu meinen Romanen meine Website, meinen Blog und meine Facebook-Seite. Ihr seid herzlich eingeladen, mit mir in Kontakt zu treten. Ich freue mich auf Euch.

 

Und ich danke all denen, die den ersten Schritt bereits gewagt haben, nämlich mein Buch zu erstehen. Jetzt freue ich mich auf den nächsten, nämlich Eure Rückmeldungen.

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Kommentare: 2
  • #1

    Robert Montag (Mittwoch, 09 April 2014 15:50)

    Hallo Kari,
    Du hast Dir unendlich Mühe gegeben bei Deinem Buch, Du hast interviewt, recherchiert und Dir zu beobachteten Szenen in der Realität Notizen gefertigt, um so nah wie möglich am wahren Leben zu sein, um das Fitnessstudio und den Bioladen usw. exakt darzustellen. Dafür zolle ich Dir ehrlichen Respekt und Anerkennung.
    Wie soll ich es sagen, ich fand es eine Nuance zu nah am Leben, zu ehrlich, vielleicht zu realistisch, auch wenn es Deine Absicht war, so realistsich zu sein. Ich meine, ich weiß doch, wie es in einem Fitnessstudio zugeht, wie der Tag einer Verkäuferin abläuft, da überrascht Du mich beim Lesen natürlich nicht, das kenne ich (u.U. andere auch) schon. Vielleicht solltest Du auch in so profane Alltagsgeschichten mehr den "Wunsch" und den "Traum" reinbringen.
    Also, das wäre jetzt meine ganz und gar persönliche Anregung, keine Kritik, versteh mich bitte nicht falsch. Andere LeserInnen sehen das sicherlich ganz anders.
    Viele Grüße,
    Robert

  • #2

    Kari Lessír (Mittwoch, 09 April 2014 15:58)

    Lieber Robert,

    nein, das sehe ich keinesfalls als Kritik! Ich danke Dir für Deine ehrliche Meinung. Ich denke darüber nach. Zu nah an der Realität und zu wenig "träumerisch". Das ist doch mal ne Aussage :-) Ich danke Dir für Dein Vertrauen, mir das zu schreiben.

    Lieben Gruß,
    Kari