Erste Schritte mit Scrivener

Meine erste Arbeitswoche mit Scrivener liegt hinter mir. Da ich mit einem neuen Projekt gestartet habe, nämlich mit der Fortsetzung von „Wunschträume“, lag mein Hauptaugenmerk auf der Figurencharakterisierung. Zum Teil habe ich handschriftliches Material von Teil eins ins System übertragen, zum Teil neue Aspekte angelegt, da sich der Figurenschwerpunkt ändern wird. Im Grunde habe ich eine Figurendatenbank entworfen, ohne die Form einer Datenbank zu verwenden, da sie Scrivener – im Unterschied zu Papyrus Autor – nicht anbietet.

Korkwand von Scrivener für Windows
Oberfläche von Scrivener (Windows) für die Figurengestaltung | Foto: zwerchwerk.com - fotolia.com

Bei Scrivener habe ich mein Material an die Pinnwand geheftet, ergänzt durch Fotos meiner Protagonisten. Um aber auch den Vergleich zu Papyrus Autor zu haben, habe ich auch dort ein neues Projekt angelegt und mich umgeschaut, wie sich das dort so anlässt. Mein Eindruck bleibt bestehen: Das Programm kommt mir zu bürokratisch daher, auch wenn die Figurendatenbank mit der automatischen Verlinkung in den Text im Grunde super ist. Trotzdem bleibe ich bei Scrivener und dessen Möglichkeiten, die im Augenblick für meinen Bedarf vollauf ausreichend sind.

Klar, dass ich als Autorin auch mal ausprobieren musste, wie das kreative Schreiben in Scriveners Vollbildmodus (bei ausgeblendetem Hintergrund) funktioniert. Bei einem Figureninterview mit Patrick, meinem männlichen Protagonisten, war ich ganz angetan, dass ich mich einfach auf das Schreiben konzentrieren konnte, ohne mir Gedanken über Formatierung, Rechtschreibung oder Zeichensetzung machen zu müssen. Die eigentliche Geschichte sperrte sich allerdings noch meinen Schreibversuchen, was aber daran liegen mag, dass ich noch an der Erzählperspektive feile. Sobald die Background-Eier gelegt sind, sollte es dann auch mit dem Schreiben klappen.

Ich berichte weiter über meine Erfahrungen mit Scrivener bei der Romanarbeit.

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