Herzlich willkommen auf der Homepage der Autorin Kari Lessír.


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Aus dem Blog

Warum es sich lohnt, dankbar zu sein

Pflaumen und Pflaumengelee in einem Stilleben arrangiert
Foto: © Romi/pixabay.com

In den letzten Wochen ist es mir wieder extrem aufgefallen: So viele Menschen in meinem Umfeld sind mit ihrem Leben unzufrieden und hadern mit ihrem Schicksal. Kein Geld, kein Partner, zu viel Arbeit, Schmerzen und was es noch für Gründe gibt, schlecht drauf zu sein. Soll ich Dir was gestehen? Bis vor ein paar Jahren habe ich auch dazugehört. Ich lebte nach dem Motto »Nächstes Jahr wird alles besser«. Und? Wurde es besser? Nein, nicht die Bohne. Im Gegenteil. Die Spirale drehte sich immer weiter abwärts.

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Ein Pfund Inspiration bitte!

Alle Utensilien, um sich inspirieren zu lassen: Notizbuch, Postits und Stifte

Wer kreativ tätig ist, braucht Inspiration. Ideen, die einem »zufliegen«. Oder den berühmten »Musenkuss«. Irgendetwas, das die kreative Schaltzentrale im Hirn in Schwung bringt. Seit das Wiesbadener Netzwerk Ariadne, zu dessen Orga-Team ich gehöre, zu diesem Thema eine Blogparade ausgerufen hat, gehe ich mit diesem Thema schwanger. 😂 Im übertragenen Sinn natürlich.

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Kapitel 3 aus »Sandkastentod« von matì

Johannes schlug immer härter auf den Sandsack ein. Trotzdem pendelte dieser nur träge unter der Aufhängung herum. Obwohl einige Fenster des Trainingssaals geöffnet waren, hing drückend ein Geruch von Schweiß in der Luft. Gegen die Mittagssonne hatte man die Läden auf der Südseite heruntergelassen, die nur spärliches Licht in das Innere der Sporthalle ließen. Die Atmosphäre erinnerte Johannes an die letzten Runden bei dem Poker-Turnier in Aruba.

Als er genügend Wut in Schläge umgesetzt hatte, umklammerte er schwer atmend den Sandsack und schaute zur Seite durch den Raum. In einer Ecke standen drei Männer mit durchtrainierten Körpern und tuschelten miteinander. Einer zeigte auf Johannes und ein anderer mit einem Irokesenschnitt und einem verblassten Tattoo, das als dornige Rosenranke über seine rechte Schulter den Arm hinunter lief, lachte laut auf. Johannes drehte sich schnaufend um und schlug erneut in den Bereich, wo man das brüchige Leder mit Panzerband umwickelt hatte.

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